Blog-Traffic maximieren

Hier eine kleine Sammlung meiner persönlichen Tipps, wie man viel Traffic auf seinen Blog bekommt.

Tipp 1: Schreibe nur Content zu einem bestimmten Thema, oder definiere für welche Art der Inhalte dein Blog gut sein soll. Dies ist extrem wichtig aus mehreren Gründen. Ein Thema ist notwendig, damit du nicht in die Versuchung kommst, einfach jeden unwichtigen Satz aufzuschreiben, der dir in den Kopf schiesst. Denn das will erstens keiner lesen und benötigt zweitens viel zu viel Zeit. Wenn du etwas hast, worüber du gerne schreibst, hast du auch bessere Chencen, dass dein Blog ein bestimmtes Publikum bzw. eine bestimmte Zielgruppe anspricht. Hierzu auch Tipp Nummer 2. Kleiner Hinweis am Rande: Bestimmte Themen locken deutlich mehr Leute auf deinen Blog, als wie es zum Beispiel die Themen Philosophie und Lebenstipps bei iThoughts.de tun. Blogleser interessieren sich oftmals für Blog, Blogging, Blogsysteme, Internettechnologien und Bildbearbeitung.

Tipp 2: Konstruiere ein sinnvoll zusammenhängendes Blog. Der Blogname, die URL und das gewählte Thema sollten zusammenpassen. Das Design bzw. das ausgewählte Theme sollten passen und die Zielgruppe ansprechen. Wenn das nämlich klappt, gibt es die Chance, dass deine Leser sich deinen Blog als eine positive Erinnerung abspeichern – und vielleicht auch als Bookmark! Eine einfach zu merkende URL ist freilich besser. Wenn ich zum Beispiel über iPod Touch und verwandte Geräte blogge, dann macht sich die URL http://www.touchpod.de ganz gut, damit sich deine Leser die URL auch so merken können, und den Blog eventuell wiederfinden.

Tipp 3: Regelmäßig bloggen. Die Regelmäßigkeit deiner Beiträge hängt selbstverständlich mit dem Zeitaufwand zusammen, den du in deine Beiträge investierst. Wenn du nur YouTube-Videos oder fremde Nachichten verlinkst, solltest du also mindestens einmal täglich bloggen, aber auch wenn du eigene Inhalte verfasst, sollest du versuchen, eine gewisse Regelmäßigkeit deiner Beiträge zu gewährleisten. Wenn du nicht regelmäßig bloggst, gucken die Leute auch nicht regelmäßig auf deine Seite. Das ist übrigens auch der Punkt, an dem ich schwächele: ich produziere praktisch nur eigenen Content, der auch seine Zeit braucht, daher bringe ich nur alle 3-4 Tage einen sinnvollen Artikel zustande.

Tipp 4: Nun hast du ein Konzept, ein Thema und bloggst regelmäßig. Sorge dafür, dass deine Beiträge auch dem Leser irgendetwas bringen. Vermeide völlig sinnlose Beiträge. Die einzelnen Posts müssen auch eine Nachicht beinhalten, die nicht nur zum Thema passt, sondern die einem potentiellen Leser auch das Gefühl gibt, etwas interessantes Erfahren zu haben. Wenn du einen Blog zum Thema Witze hast, solltest du auch witzige Dinge veröffentlichen. Wenn die Leser nicht interessiert, was du schreibst, dann lesen sie deinen Beitrag nicht und kommen auch nicht zurück.

Tipp 5: Nutze die Möglichkeiten deines Blogsystems! Lass deinen Blog individuell aussehen. Ich benutze WordPress, und dieses Blogsystem stellt mir haufenweise Themes und Plugins zur Verfügung, um meine Seite etwas zu individualisieren und meinen Lesern zusätzliche Funktionen zur Verfügung zu stellen – zum Beispiel das Bewerten von Posts, Teilnahme an Umfragen, das aufzeigen von ähnlichen Artikeln usw. Meine intallierten Plugins könnt ihr euch hier ansehen. Ausserdem sollte man den Lesern die Möglichkeit geben, ihre Meinung abzugeben. Die Kommentarfunktion sollte daher immer ohne Moderation für alle freigeschaltet sein. Achte allerdings darauf, ein Anti-Spam Plugin eingeschaltet zu haben.

Tipp 6: Technik verbessern. Wenn du Fehler in deinem Blog hast oder dir ein paar Metatags oder eine robots.txt fehlen, fällt dir das vielleicht nicht sofort auf. Eine einfache Möglichkeit, diese technischen Fehler aufzudecken und deine Google- und Yahoo Positionierung und deinen PageRank herauszufinden, ist der Webseiten-Check auf www.seitwert.de. Hier wird dein Blog analysiert und es werden fehler aufgezeigt.

Tipp 7: Nun hast du einen qualitativ hochwertigen Blog. Nun brauchst du Aufmerksamkeit. Kommentiere alles auf fremden Seiten, wozu du eine Meinung hast. Damit meine ich vor allem Blogs, Forenthreads und ähnliches. Wenn du hierbei eine interessante Meinung abgeben kannst, lockst du vielleicht auch Leute auf deinen Blog. Hierbei gilt wie auch bei allen anderen Regeln: Wenn du guten Content hast, lesen die Leute vielleicht auch öfter deine Seite.

Tipp 8: Stelle deinen Blog vor. Nutze dazu Forensysteme, in denen du aktiv (oder zumindest angemeldet) bist. Forensystem werden meist von Leuten benutzt, die keine Scheu vor User-Generated-Content wie deinem haben, könnten also dein Zielpublikum sein. Weise auch ruhig mit einer StudiVZ-Gruppe oder in sonstigen Online-Profilen auf deinen Blog hin.

Tipp 9: Setze deine Blog-Adresse in deine Signaturen ein, sei es deine E-Mail-Signatur, deine ICQ-Away-Message oder Forensignaturen. Je mehr die URL an den verschiedensten Orten auftaucht, desto mehr.

Tipp 10: Nutze Yigg. Oder andere Hinweissysteme. Wen du einen neuen Post verfasst hast, der dir gelungen erscheint, dann stelle eine Yigg-Nachicht ein oder veröffentlich diesen Hinweis in anderen Blog-Verzeichnissen. Ein paar davon kannst du rechts in meiner Sidebar sehen.

Tipp 11: Damit du Leser motivieren kannst, sich deine Artikel durchzulesen, solltest du dir Eye-Catcher als Überschriften überlegen. Schon eine interessante Überschrift kann für viel Traffic sorgen, selbst wenn der eigentliche Inhalt gar nicht so großartig ist. Schreibe interssante Überschriften, ansonsten brauchst du auch keine Nachichtenportale wie Yigg benutzen.

Tipp 12: Benutze Bilder! Text zu machen ist glüchlicherweise nicht so zeitaufwendig, wie Bilder zu erstellen, aber dafür lockern sie den Content gut auf und lassen deinen Blog besser im Gedächtnis des Lesers bleiben. Vorsicht, nutze nur selbst erstellte oder ungeschützte Bilder. Oder kaufe dir welche auf Kaufportalen. Ich werde am Montag gegen Mittag an dieser Stelle noch eine kleine Sammlung von Links einstellen, wo man auch kostenlos hochauflösende Bilder zu unterschiedlichsten Themenbereichen bekommt, ohne dafür Geld zahlen zu müssen. Dies ist wieder einer meiner Schwachpunkte, ich schreibe zwar gerne, aber bastele ungerne an Bildern rum.

Tipp 13: Warte ein bisschen ab. Es dauert seine Zeit, bis man in Google auftaucht und bis die ersten Kommentare eintreffen. Man sollte sowiso nicht nur aufgrund des Traffics bloggen, denn wenn das so ist, hat man vielleicht auch nicht wirklich etwas zu sagen.

Danke für die Aufmerksamkeit und viel Spaß beim bloggen! Wenn ihr selber noch Tipps habt bitte in den Kommentaren hinzufügen… und hier noch eine kleine Umfrage zum Thema bloggen:

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“Ein Tag wie ein Leben” rettet Beziehungen – “Feuchtgebiete” nichts

ReviewIm Urlaub auf Malle kam ich dazu Ein Tag wie ein Leben von Nicholas Sparks zu lesen. Es ist im Kontext dieses Blogs interessant, weil es um die Veränderung eines Menschen geht, der durch diese Veränderung sein Leben perfektioniert und rundum glücklich wird. Am Ende gibts noch eine kurze Resension zu “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche und eine Empfehlung, was man stattdessen lieber lesen könnte. Auf die Idee, dieses Review zu schreiben, kam ich durch diese Blogparade.

In Ein Tag wie ein Leben beschreibt Nicholas Sparks einen erfolgreichen Anwalt um die 50, der über sein Leben und den Zustand seiner 15jährigen Ehe sinniert. Durch eine Kleinigkeit beginnt er zu zweifeln, ob seine Frau ihn noch liebt. Da seine Liebe für sie ungetrübt ist, beschliesst er, sich über seine Fehler klar zu werden und zu versuchen, sich zu ändern. Auch will er ändern, was sich in der Beziehung wie von selbst entwickelt hat: Alltagstrott, fehlende Leidenschaft, Gefühlsabstumpfung, usw.

Klingt wie Kitsch – ist aber nicht kitschig geschrieben – denn ansonsten hätte ich dieses Buch niemals fertig gelesen. Wenn man über die ersten zehn Seiten hinaus ist, ist man schnell vom einfachen und emotionalen Schreibstil Sparks gefesselt. Ausserdem wird mit einem schönen Spannungsbogen gearbeitet, wobei sich Sparks gegen Ende des Buches mit Überraschungen, die dem Ende von The Sixth Sense vom Überraschungsmoment in nichts nachstehen, nur so überschlägt. Als ich das Buch zuklappte, hatte ich endlich mal wieder das Gefühl, ein gutes Buch gelesen zu haben.

In diesem sehr gelungenen und ansprechend geschriebenen Buch findet der Leser sehr viele Denkanstöße, da besonders jene Dinge des alltäglichen Beziehungslebens thematisiert werden, die eine Beziehung zerstören können und über die insbesondere Mann, aber sicherlich auch Frau, oft einfach nicht nachdenkt – und die vermutlich jeder kennt und entweder schon erlebt hat oder auch gerade erlebt. Wichtig ist, dass der Leser während des Lesens sich städig die Frage stellt, ob bei ihm denn überhaupt alles so läuft, wie er es sich wünscht, oder ob ebenfalls eine Veränderung notwendig ist. Ausserdem werden Wege aufgezeigt, wie man sich und seine Beziehung verändern kann.

Eine Randnotiz noch zu Feuchtgebiete von Charlotte Roche: Dieses Buch hält sich seit geraumer Zeit auf den Bestsellerlisten. Ich habe versucht es zu lesen, aber gegen Mitte des Buches ging mir die Puste aus. Wer schon immer mal die Worte Muschi, Eiter, Sperma, Anal, Lutschen, Exkrement, Schleim, Sex, Geruch, Po-Krümel, Finger-in-Po oder auch Poloch im Akkord lesen wollte, kann sich entweder diesen Absatz noch 10mal durchlesen oder Feuchtgebiete kaufen. Der Inhalt: Eine Frau mit merkwürdigen Gewohnheiten hat sich beim Hintern-rasieren verletzt, die Verletzung entzündet sich, sie muss im Krankenhaus operiert werden. Da ihre Eltern (die getrennt sind) sie beide besuchen kommen und sie gerne möchte, dass die beiden wieder zusammenkommen, sorgt sie dafür, noch länger im Krankenhaus zu liegen. Das wars. Wie’s ausgeht, weiss ich nicht, aber angeblich passiert nix mehr nach der Hälfte des Buches. Null Inhalt, null interessant, nur ein bisschen eckelig. Wertung: Bloß nicht lesen, egal wie groß das Trara darum ist. Ich kenne zwei andere Leute, die es ganz gelesen haben, und beide raten ebenfalls ab. Charlotte Roche kann Vagina sagen, Juhu!.

Solltet ihr stattdessen mal ein richtig provokantes Buch lesen wollen, mit abgedrehter Story, Gesellschaftskritik und viel krasseren Worten und Szenen, als in Feuchtgebiete jemals angedacht werden, dann lest Sex 2 von Sybille Berg. Leider reicht meine Zeit heute nicht für ein Review dieses großartigen Büchleins, aber sollte Interesse bestehen, hinterlasst doch ein Kommentar. Danke für die Aufmerksamkeit.

P. S.: Nein – meine Beziehung ist nicht in Gefahr – aber ist es deine? :-)

Spielesucht – Teil 1

Lost in virtual worldsImmer mehr Menschen sind süchtig nach dem Internet – man spricht von Onlinesucht. Bei vielen ist das Symptom mit sozialen Netzwerken wie StudiVZ, MySpace oder Forensystemen und dem permanenten Einsatz von Chatsoftware wie ICQ und IRC begründet. Einige nicht so technisch versierte Nutzer gucken ständig bei eBay nach Schnäppchen und rufen alle 5 Minuten ihre E-Mails ab. Auch andere Web 2.0-Seiten fordern die Aufmerksamkeit der Menschen. Web 2.0-Seiten sind eigentlich inhaltsleer – sie bieten nur Werkzeuge an, mit denen Anwender Inhalt veröffentlichen und miteinander Kommunizieren können. Leute, denen langweilig ist, können sich damit beschäftigen, und da es viele Leute gibt, denen langweilig ist, entstehen Seiten wie Youtube, MySpace oder Flickr. Man sitzt vorm Computer und ist doch nicht alleine – das Social Web macht echte Begengungen für manche Menschen überflüssig.

Im Rahmen eines Kongresses zum Thema “soziotechnische Systeme” an der Universität Oldenburg im Modul “Informatik und Gesellschaft” erarbeitete die Kleingruppe, an der ich beteiligt war, das Thema Spielesucht. Ich habe selber leidvolle Erfahrungen in Sachen Spielesucht gemacht, und damit Jahre meines Lebens verschwendet. Ich kann von Glück sagen, den Absprung Eine andere Welt - Wer braucht schon die Echte?geschafft zu haben, denn vielen gelingt das nicht. Die Folge ist oft soziale Inkompetenz, schulischer/beruflicher Absturz und daraus folgend sozialer Abstieg und Depressionen aufgrund von Ausweglosigkeit. Ein erster Schritt aus dem Dilemma ist das bewußt-werden, dass man süchtig ist. Dieser Artikel soll hierzu dienen, wie auch der Deutung von Symptomen anderer Spielsüchtiger, die oft alleine keinen Ausweg aus der Sucht finden können. Ausserdem handelt es sich um ein spannendes Thema, das immer mehr Menschen auch in ihrer Umgebung betrifft.

In diesem mehrteiligen Artikel sollen Formen der Spielesucht beschrieben werden. Zuerst wird geklärt, was Spielesucht überhaupt ist. Dann wird beispielhaft auf World of Warcraft, Browsergames, Online-Poker, Turnierspiele (z. B. Counterstrike), Computer- und Konsolenspiele und einige andere Spiele wie Trading Card Games eingegangen. Ich stelle hier die einzelnen PDFs der Vorträge zur Verfügung. Dies ist Teil 1 des Spielesucht-Artikels, in welchem es darum geht, zu definieren, was eine Sucht und was in der Folge Spielesucht ist. Continue reading

Wocheneinkauf

Alles wird teurer. Ich spreche nicht nur vom Benzin, sondern vor allem auch von Dingen, ohne die man als menschliches Wesen tatsächlich gar nicht leben kann: den Lebensmitteln. Außerdem hat man immer weniger Zeit. UhrEs kommen neue Aufgaben, Jobs, Beamtengänge, die man erledigen muss, und so weiter. Die Zeit, die man in seine eigene Ausbildung, und später ins Geld verdienen steckt, wächst scheinbar exponential. Viel dieser Zeit verschwendet man beim Einkaufen, so wie man auch viel Geld verschwendet, wenn man mal wieder Sachen kauft, die man eigentlich nicht hätte müssen.

Fragen Sie doch mal herum, wie die Leute die Sie kennen einkaufen und überlegen Sie selbst. Wenn etwas im Kühlschrank fehlt, was man gerade braucht, dann kauft man ein. Kauft noch die Sachen, die auch grade fehlen und noch was man grade im Laden so findet und für einkaufenswert hält. Auf diese Weise geht man spätestens alle drei Tage einkaufen. Gelegenheitseinkäufe könnte man sowas nennen, es führt durch die aufgewendete Zeit und die unoptimalen Einkäufe zu zeitlichen und monetären Ausgaben, die man gar nicht bedenkt, weil man es ja nicht anders kennt.

Was ist nun also zu tun? Zeit und Geld sparen durch Optimierung seines Einkaufsverhaltens. Eine Möglichkeit dies zu tun sind Wocheneinkäufe. Ich spare etwa 1 Stunde und geschätzte 20 Euro die Woche, was im Jahr über 50 Stunden und 1000 Euro bedeuten würde. 50 Stunden sind quasi eine Arbeitswoche, in der kann man 1000 Euro super ausgeben.

EinkaufswagenWie? Erstmal muss man sich langsam an den Gedanken gewöhnen, seine Gewohnheiten ein bisschen umzustellen. Das tut nicht weh und ist sogar schön. Alle Menschen haben Angst vor dem was sie nicht kennen, vor allem wenn man seine Gewohnheiten ändern soll, aber das ist ein Fehler. Ich werde in Zukunft einen Artikel verfassen zu dem Thema, dass man sich verändern muss, weil sonst nie etwas besser wird. Leider verstehen viele Leute das nicht. Hierzu muss man seine persönlichen Baustellen erkennen (Achtung: schwierig!) und ausserdem wissen, dass auf Baustellen gearbeitet werden muss. Aber dazu später mehr.

Wenn man Wocheneinkäufe machen will, muss das gekaufte (1.) für eine Woche reichen, (2.) darf in dieser Zeit nicht schlecht werden, muss (3.) in den Kühlschrank passen und (4.) vom Laden nach Hause transportiert werden können, was leider ohne Auto nur schwer möglich ist. Hierfür ist eine weitere Vorraussetzung, dass man sich etwa 5 oder 6 Gerichte überlegt, die man essen mag, um dann auch zu wissen, was man einkaufen muss. Bei mir sind das zum Beispiel ein Reisgeficht mit Maggi Fix und Gemüse, zwei verschiedene Nudelgerichte, grüner Salat mit Gemüse, Bratkartoffeln mit Ei und eine Pfannkuchenmischung. Meist ist auch noch das ein oder andere Fertiggericht dabei, falls mal etwas mit der Wochenplanung nicht so perfekt hinhaut und ich mal nicht mit meiner Freundin zusammen essen kann.

Einkaufsliste auf dem ComputerDie einzige andere Vorraussetzung ist das Schreiben einer Einkaufsliste. Eine Einkaufsliste hilft dabei, einerseits einen Überblick über seinen Konsum zu bekommen, andererseits dabei, nicht zu viel zu kaufen. Wenn man sich ein paar mal eine Einkaufsliste für einen Wocheneinkauf geschrieben hat, weiss man schon recht gut, was man pro Woche verbraucht und wovon man wieviel kaufen muss. Hiermit kann man sich nebenbei auch eine Übersicht über seine negativen Konsumeigenschaften (z. B. Süßigkeiten, Zigaretten und Alkohol) verschaffen, und das Erkennen eines Problems ist ja bekanntlich der beste Weg zur Besserung.

Damit der Wocheneinkauf für eine Woche reichen kann, muss man natürlich auch gewisse Überlegungen treffen. Wird das Toast nach 4 Tagen schlecht? Hat man ein Kühlfach, in dem man Brötchen für den Rest der Woche aufbewahren kann? Will man Salat essen, so kann man ihn auch nicht ewig liegen lassen. Was braucht man an Haushaltsartikeln? Wie bekommt man die vielen Waren nach Hause, vor allem wenn einem kein Auto zur Verfügung steht?

DiscounterEine weitere wichtige Frage lautet: Wo gehe ich einkaufen? Schwieriger als man denkt: Man sollte selbstverständlich einen Discounter wählen (ALDI, LIDL, PLUS, …), weil die meisten gleichwertigen Discounter-Artikel günstiger zu haben sind als regualäre Markenware; dummerweise haben die Discounter aber häufig nicht alle Artikel, die man braucht (Kiste Wasser, die Lieblings-Zeitschrift, …). Daher muss man sich damit abfinden, zu zwei verschiedenen Supermärkten zu fahren. Mit dem Auto sollte dies sowiso kein Problem sein, mit dem Fahrrad ergibt sich so überhaupt die Chance, die für einen Wocheneinkauf nötige Menge in zwei Ladungen zu transportieren.

Fazit: Eine recht einfache Methode, Geld und Zeit zu sparen und ganz nebenbei sein Leben besser zu strukturieren. Man sollte sich nicht von der eigenen, naturgegebenen Trägheit davon aufhalten lassen, diese Methode einmal auszuprobieren.

Billig kaufen über das Internet

Gestern Abend war eine Freundin hier und hat für meine Freundin und mich Urlaub über das Internet gebucht. Mallorca (ich weiss, is out), ein schönes fünf Sterne Hotel mit Halbpension mit Strand vor der Haustür und allem drum und dran für 600€ pro Person. Die Besonderheit: als Pauschalreise in einem Reisebüro (oder wenn ich selbst versucht hätte einen Urlaub zu buchen weil ich mich nicht so gut auskenne) hätte dieselbe Reise 980€ pro Person gekostet, so dass wir durch diese Internetrecherche zusammen 760€ gespart haben.

Einen ähnlichen Fall gab es mit meinem Flachbildfernseher, als ich mir den Anfang 2007 kaufen wollte, suchte ich in den gängigen Preissuchmaschinen und fand einen Fernseher mit den gesuchten Eigenschaften, und zwar am billigsten für 1000€ beim Mediamarkt-Online Shop. Super, dachte ich mir, fahr ich einfach zu Mediamarkt und hol den ab. 1299€ sollte er in der Pyramide in Oldenburg kosten, sagte mir der Mitarbeiter. “Warum? Im Onlineshop kostet das Ding 999€?” fragte ich. Er erklärte mir, dass er da nichts machen könne, und dass der Betrieb der Ladenfläche mit den ganzen Mitarbeitern soviel kostet, dass die halt mal locker 30% aus die Preise aufschlagen. Nun muss ich mich immer schlimm fremdschämen, wenn zwei glückliche Käufer eines Flachbildfernsehers diesen aus der Warenausgabe von Saturn oder Mediamarkt schleppen, statt ihn sich viel günstiger nach Hause liefern zu lassen.

30-40% Einsparungen? Internetshops funktionieren mit wenig Personal, das bezahlt werden muss, und benötigen nur günstigen Raum für’s Personal oder die Waren. Nach meinem letzten Artikel über die Weltformel und den Sinn des Lebens sollte allen klar sein, dass man so viel Geld sparen kann. Wichtig ist hierbei, sich darüber klar zu werden, dass je teurer die gesuchte Ware ist eine Preisrecherche umso wichtiger ist. Dabei ist für den Leser dieses Artikels das Internet am sinnvollsten, den dass ihr diesen Artikel lest verrät mir, dass ihr nicht nur Zugriff aufs Internet habt, sondern auch dass ihr euch dafür interessiert, wie man Geld sparen kann.

Aber hunderte von Internetshops arbeiten mit verschiedener wirtschaftlicher Effizienz und geben die auftretenden Kosten unterschiedlich stark an ihre Kunden weiter. Daher benötigt man eine Übersicht über die verschiedenen Angebote. In meinem Artikel über Liveshopping besprach ich die Liveshopping-Übersichtsseite www.myliveshopping.de, bei der man eine aktuelle Schäppchenübersicht präsentiert bekommt. Auch E-Bay sollte allen hinreichend bekannt sein – hier kann man an elektronischen Auktionen teilnehmen oder selber welche veranstalten. Der beste Tipps, den ich dazu geben kann ist der Bietomat, ein Programm mit dem man bei beliebige Auktionen im voraus eingeben kann, was man gerne maximal ausgeben möchte, und der Bietomat gibt das Gebot im letzten Moment ab, bevor die Auktion endet. Auf diese Weise kann man nicht mehr Überboten werden von Leuten, die im letzten Moment noch vor den Webseite sitzen und hoffen, die anderen Bieter um 0,50€ zu überbieten.Ansonsten suchen kann man nach günstigen Angeboten auf online-Kleinanzeigen-Märkten wie www.kalaydo.de oder www.kijiji.de oder man nutzt die professionellen Preissuchmaschinen, die ich hiermit wärmstens empfehlen möchte.

Preissuchmaschinen sind mit allen möglichen Internetshops verbunden und ständig informiert über aktuelle Preise, Portokosten und Verfügbarkeit der Ware in diesen Shops. Online gekaufte Ware kann man außerdem in fast allen Fällen ohne Angabe von Gründen innerhalb von 2 Wochen gegen Geld zurück geben. Bei Preissuchmaschinen gibt man seinen Suchbegriff ein und bekommt die verschiedenen Shops ausgegeben. Man muss nur zuvor recherchieren, was man wirklich braucht und haben möchte.

Die Anforderungsdefinition (Bedarfanalyse, Bedürfniserhebung oder einfach die Frage: Was willst du wirklich?) beschreibt, was man haben will. Hierfür sollte man je nach geschätztem Preis des begehrten Objektes eine gewisse Recherchezeit einplanen, damit man nachher auch zufrieden mit der Ware ist. Als ich vor einem halben Jahr einen Laptop kaufen wollte, entsprach ein Modell von Dell für etwa 1100€ am ehesten meinen Anforderungen, die ich mir zuvor recht genau aufgeschrieben habe. So wollte ich…

  • ein mattes Display
  • ein leises Laptop, das man auch in der Vorlesung anlassen kann
  • genug Leistung um 3D Spiele wie Bioshock spielen zu können, aber nicht so viel, dass es zu teuer wird
  • ohne dabei so heiß zu werden, dass man sich die Finger verbrennt
  • ein ansehnliches Äußeres
  • 2GB RAM, Wireless LAN, Bluetooth, allgemein keine schlechten Werte und einen Preis unter 1200€

Nach gründlicher Recherche auf einschlägigen Seiten (nach ein bisschen Googlen) wie www.notebookjournal.de fand ich, dass die Anforderungen auch von einem MSI GX610 Laptop erfüllt wurden, und so bemühte ich alle möglichen Preissuchmaschinen wie www.ciao.de, www.preisvergleich.de oder www.guenstiger.de (denn manchmal listen diese unterschiedliche Shops) und kaufte den Laptop bei einem dort verlinkten Onlineshop namens www.notebooksbilliger.de für 850€ inklusive Versand. Durch diese Kombination aus guter Recherche und Preissuchmaschinen bekam ich somit meinen optimalen Laptop für 250€ weniger. Wenn ich heute gucke, kostet derselbe Laptop in den Preissuchmaschinen nur noch 708€ inklusive Versand, aber das ärgert mich kein bisschen, weil er mir gute Dienste leistet und ich auch gerade darauf am tippen bin.

Fazit: Im Internet gibt es alles billiger als im Laden. Eine Anforderungsdefinition auf einem Stück Papier kann euch helfen, festzulegen, was euch wichtig ist. Recherche der gewünschten Ware kann euch günstigere Alternativen aufzeigen und Preissuchmaschinen finden euch immer den günstigsten Shop im Internet.

Die Zeit, die ihr dabei investiert, sollte aber angemessen sein. Um 10€ zu sparen sollte man nicht länger als eine Stunde recherchieren müssen, ansonsten ist die verlorene Zeit zu schade. Vergesst aber nicht, dass man mit Interneteinkäufen auch Zeit sparen kann. Angenommen ihr würdet einen ganzen Tag shoppen gehen, um ein paar Schuhe zu kaufen, dann sind 2-3 Stunden am Computer sitzen keine verschenkte Zeit, und wenn’s nicht passt kann mans ja wieder gegen Geld umtauschen wie bei allen Onlinekäufen üblich.