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	<title>iThoughts &#187; Sinn des Lebens</title>
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		<title>Die Vielfalt des menschlichen&#160;Charakters</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 10:33:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akku</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophisches]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnisse]]></category>
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		<description><![CDATA[Mal wieder der Sinn des Lebens, und was Menschen ausmacht, welche Fehler sie haben, und worauf man achten sollte, wenn man jemals wirklich glücklich sein möchte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wozu sind wir hier? <em>Um Glücklich zu sein</em>, würde der Dalai Lama vermutlich sagen. <em>Und um unser <strong>Glück </strong>zu maximieren</em>, könnte ich hinzufügen, da viele einen dermaßen geringen Anspruch an Glück haben, dass es ihnen von aussen gesehen alles andere als gut geht &#8211; sie kennen nur das Verhältnis nicht.</p>
<p>Wie bereits in meinem <a title="Der Sinn des Lebens" href="http://www.ithoughts.de/der-sinn-des-lebens/" target="_self">kleinen Artikel zur Erkundung des Sinns des Lebens</a> beschrieben, gilt es auf dem Weg zur Maximierung des Glücks, mehr <strong>Zeit </strong>und <strong>Geld </strong>zu haben und seine <strong>private Erfüllung</strong> zu finden, z. B. ein gesundes Leben in Beziehungen führen zu können, da dies die wichtigsten Faktoren im Leben sind. Dabei sollte man versuchen, nicht einen oder mehrere Faktoren zu vernachlässigen: Wer Zeit eine viel höhere Priorität zukommen läßt als Geld, der wird dazu neigen, seinen Beruf zu vernachlässigen. Wer Geld eine viel höhere Priorität zukommen läßt als Zeit, der wird seine Hobbies und Freunde verlieren. In beiden Fällen wird eine Beziehung problematisch.</p>
<p><strong>Freunde </strong>und <strong>Hobbies </strong>sind auch ein Thema. Was ist der Mensch ohne ein gesundes soziales Umfeld, und ohne etwas dass ihm Spaß macht? <strong>Soziale Fähigkeiten</strong> sind von großer Bedeutung für Menschen, ob das nun im Arbeitsleben, in der Interaktion mit Freunden, Fremden oder dem Lebenspartner ist.</p>
<p>Genauso wie <strong>Intelligenz</strong>, <strong>Kreativität</strong>, <strong>Aufmerksamkeit</strong>, <strong>Teamfähigkeit </strong>und <strong>Moral</strong>. Im beruflichen Umfeld, mit Freunden oder in der Beziehung unabdingbar. Äußerlichkeiten &#8211; <strong>Etikette </strong>- <strong>Aussehen </strong>- <strong>Sport </strong>- <strong>Fitness </strong>- <strong>Gepflegtheit </strong>&#8230; es gibt viel mehr, auf dass jeder Mensch achten sollte, als in einer kurzen Antwort oder einem Beitrag wie diesem zusammengefasst werden kann. <strong>Mut</strong>, <strong>Disziplin</strong>, <strong>Einfühlungsvermögen</strong>, <strong>Hilfsbereitschaft </strong>sind weitere positive Beispiele &#8211; ein Mensch muss in den richtigen Situationen aber auch über seinen Schatten springen können, <strong>harte Entscheidungen</strong> mit konkreten Auswirkungen treffen oder <strong>soziale Verknüpfungen auflösen</strong>, wenn es im Interesse seines Glücks steht.</p>
<p>Wichtig ist hierbei zu betonen, dass <strong>jeder Mensch</strong> diverse dieser wichtigen Punkte nicht zu seinen stärken zählt oder vielleicht sogar gar nicht erkennt, dass ihm diese Fähigkeiten abgehen. <strong>Es ist menschlich, Fehler zu haben, aber es ist eine Art Erleuchtung, Fehler zu beseitigen</strong> und sich somit <a title="Entwicklung Erfahrung Veränderung" href="http://www.ithoughts.de/entwicklung-erfahrung-veranderung/" target="_self">selbst zu verbessern</a>. <strong>Kritikfähigkeit </strong>ist eine zentrale positive Eigenschaft, die über viel im menschlichen Leben entscheiden kann. Denn nicht nur, dass einem Menschen positive Eigenschaften fehlen, sondern auch negative Eigenschaften wollen beseitigt werden, wenn der Mensch seinem Glück näher kommen will.</p>
<p><strong>Gier</strong>, <strong>Geiz </strong>und <strong>Egoismus </strong>kommt heute oft unterschwellig in den Köpfen der Menschen vor, und macht solche Menschen unattraktiv. <strong>Selbstbezogenheit</strong>, alles auf die eigene Situation beziehen, ist eine Geißel unserer Welt. Wen interessiert denn, was eine Aussage für mich bedeutet? Oder für dich? Die globalen Zusammenhänge werden nicht gesehen und das Weltbild ist <strong>Egozentrisch </strong>- die Sonne dreht sich um mich, nicht umgekehrt. <strong>Oberflächlichkeit</strong>. Würde man einige Menschen Interpretieren als wären sie Figuren eines Romans, könnte man sie häufig als <strong>Flat Characters</strong> beschreiben &#8211; der Mensch sucht sich seine Schublade, in die er sich steckt, und verhält sich dementsprechend. <strong>Archetypisches Verhalten</strong>. Unheimlich uninteressant.</p>
<p>Bei so vielen negativen Punkten, die man in sich beseitigen muss, benötigt man <strong>die Einsicht, dass Veränderung möglich ist</strong>, so dass man schlechte Eigenschaften ablegen kann und sich vielleicht auch positive aneignen kann.  Wenn man seine Fehler nicht sieht, benötigt man die Fähigkeit, sich <strong>Kritik anzuhören</strong> und seine <strong>Fehler einsehen</strong> zu können, da sonst keine Veränderung möglich ist. Viele Menschen denken, <em>ich bin halt so</em>, und verstehen nicht, dass sie einen <strong>freien Willen</strong> haben. Und wer seinen freien Willen nicht nutzt oder nicht nutzen will, der ist ein Sklave seines bisherigen Lebens. Das nicht zu ändern ist, im Gegensatz zur Zukunft. <strong>Welche weiteren Erfahrungen man macht, ist steuerbar.</strong> Wer etwas wirklich will, der findet einen Weg &#8211; mit ein wenig Strebsamkeit.<br />
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		<title>Optimist, Pessimist oder&#160;Realist?</title>
		<link>http://www.ithoughts.de/optimist-pessimist-oder-realist</link>
		<comments>http://www.ithoughts.de/optimist-pessimist-oder-realist#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 08:28:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akku</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophisches]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[German]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn des Lebens]]></category>
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		<description><![CDATA[Was sollte man sein, Optimist, Pessimist oder Realist?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen versuchen sich ständig selbst in Klischees einzuordnen, um eine Gruppenzugehörigkeit zu empfinden und nicht allein zu sein. Ob sie sich selbst als Nerd, Punk, Student oder was-weiß-ich bezeichen, sie stecken sich selbst in eine Kategorie und setzen sich eine norm, an die sie sich halten. Genauso entscheiden sich einige Leute, ein <strong>Optimist </strong>oder ein <strong>Pessimist </strong>zu sein. Relativ selten (mir fällt gerade niemand ein) begegnete ich jemandem, der sich als <strong>Realist </strong>bezeichnete.</p>
<p><em>Der Pessimist:</em> Sein Leben ist sch***e. Und wird es immer sein. Der Pessimist geht mit heruntergezogenen Mundwinkeln durch den Tag und wurde einst pessimist, als er auf etwas gehofft hatte, was nicht eingetreten ist. Damit er sich niewieder so schlimm ärgert, erwartet er immer den worst-case, damit er nicht negativ überrascht und nochmals so verletzt wird, wie damals. Sein Humor beschränkt sich auf Sarkasmus. Das ist zwar witzig, aber das macht den Pessimisten auch nicht gerade beliebt.</p>
<p><em>Der Optimist:</em> Immer fröhlich, schliesslich wird alles besser. Wird der Optimist von seinen hohen Erwartungen an die Welt enttäuscht, dann macht das nichts, denn: Es wird schon wieder besser werden. Der Optimist ist motiviert, lächelt viel und kann negativen Schwingungen mit Humor begegnen. Optimisten sind imer gerne gesehen, weil sie eine positive Stimmung verbreiten.</p>
<p><em>Der Realist:</em> Der Realist nimmt die Realität, wie sie ist, bzw. wie er sie wahrnimmt. Er gehört zu den un-ausgelassenen Menschen und ist ein besserwisser, wie er im Buche steht. Er lässt sich nicht durch Vorurteile oder Gefühle beeinflussen und ist daher der Objektivste der Drei. Seine Nüchternheit kommt gesellschaftlich nicht sehr positiv an, sein Humor beschränkt sich auf Insiderwitze.</p>
<p>Tja. So kann man sich zu einem der drei Bilder gesellen und sich somit in seinem Charakter einschränken. Der Pessimist ist dabei mit Sicherheit die schlechteste Wahl. Ich denke allerdings, man sollte sich einfach so verhalten, wie man will, ohne sich zu den stereotypen einzuordnen. Ich bevorzuge es, frei von Vorurteilen die Realität zu sehen, und nehme eine leicht ausgeprägte Bessserwisserei in Kauf, ohne dabei aber vom Vorurteil besessen zu ein, ich wüsste alles Besser. Generell etwas Optimismus zu haben hilft einem, produktiv durchs Leben zu gehen, aber den heutzutage angebrachten Zynismus will ich mir dabei auch nicht nehmen lassen.</p>
<p>Don&#8217;t be pessimistic. Please. It makes it all even worse!<br />
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		<title>Gedanken gegen die rebellischen&#160;Eigenbrötler</title>
		<link>http://www.ithoughts.de/gedanken-gegen-die-rebellischen-eigenbrotler</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 17:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akku</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophisches]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
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		<category><![CDATA[Potential]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn des Lebens]]></category>
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		<description><![CDATA[Man muss sich verändern. Erwachsen werden. Kompromisse machen. Sonst wird man nie eine glückliche Beziehung führen oder seine Ziele erreichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Den größten Fehler, den man machen kann, ist, keine eigene Meinung zu haben.</strong> Der zweitgröße Fehler dagegen ist, seine eigene Meinung für richtig zu halten, obwohl viele andere Menschen anderer Meinung sind. Denn die Gesetze der Wahrscheinlichkeit sagen, dass diese vielen anderen Mensch möglicherweise doch recht haben. Darum sollte man zumindest genau analysieren, aus welchen vielfälten Gründen eine andere Meinung besteht. Hochmut kommt vor dem Fall. Ich sage nicht, man sollte sich um jeden Preis anpassen (ersten Satz nochmal lesen, du Nörgler!), denn die Meinung der breiten Masse ist auch gerne mal beeinflusst durch die Medien oder Vorurteile; aber ab und zu ist Anpassung eine gute Option und Kompomissbereitschaft, Lernfähigkeit und Verständnis jenseits des eigenen Tellerrandes eine Gabe. Viel im Leben beruht auf diesen Prinzipien, ohne diese ist keine Beziehung möglich und eine Weiterentwicklung seiner selbst ebenso.</p>
<p>&#8220;Erwachsen werden&#8221; kann man das nennen oder einfach &#8220;Ausbrechen aus dem selbstgeschaffenen Gefängnis&#8221;. Ich kenne praktisch niemanden, der nicht mit irgendwelchen Problemchen zu kämpfen hat, die er sich selbst geschaffen hat &#8211; das Ziel sollte immer sein, diese zu erkennen, und etwas dagegen zu tun, auch wenn Aufwand oder Ängste einen davon abhalten wollen. &#8220;Einfach machen&#8221;, hat mal jemand gesagt. Ein Motto, das bei praktisch jedem Problem hilft. Wie XP sammeln, passiert nicht, wenn du keine Monster tötest. Oder wie <a title="Hatebreeder's Elchfarm" href="http://manix.myblog.de/" target="_blank">ein Kumpel</a> gerne zitiert: &#8220;The path of least resistance will seldomly lead you beyond your doorstep&#8221; (oder so ähnlich).</p>
<p>Nur ein paar Gedanken, da ich mein individuelles Projekt bald abgeben muss habe ich nicht sonderlich viel Zeit zum Texten, obwohl ich schon einige Beiträge angefangen habe, krieg ich momentan keinen fertig.<br />
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		<title>Gothic-Szene, fehlende Erziehung,&#160;Sex-Kinder</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 08:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akku</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophisches]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[German]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn des Lebens]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich sehe mal wieder dumme Menschen. Dummes Deutschland: Gothic-Szene, fehlende Erziehung, Sex-Kinder.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern lief brisantes Material im Fernsehen, bei dem ich sofrt daran denkenmusste, einen neuen Eintrag für meine kleine Kolumne <strong><em>Ich sehe dumme Menschen</em></strong> zu machen.Vielleicht sollte ich mal in den Spiegel gucken, weil ich mir sowas überhaupt antue. <strong>Fazit: Dummes Deutschland.</strong></p>
<p>Der TV-Abend begann mit der <em>Super Nanny</em>, bei der die Eltern diese zu Hilfe gerufen hatten, weil das Kind nicht immer gemacht hat, was sie sagen. Stellte sich raus, dass die Eltern total im Eimer waren und nicht im Ansatz Ahnung davon hatten, was Erziehung wohl bedeuten mag. Das arme Kind wurde an allen Ecken schikaniert, gut dass Katja Salfrank helfen konnte &#8230; zumindest solange die Kameras an sind.</p>
<p>Dann <em>Raus aus den Schulden</em> &#8230; meine Leiblingssendung. Eine fresssüchtige, kaufsüchtige Frau begeht haufenweise Eingehungsbetrug und hat -70.000€ am Start, gut dass Super-Zwegat helfen kann &#8230; zumindest solange die Kameras an sind. Schnell wird die Frau für Krank erklärt, verschenkt all die Sachen, die sonst vielleicht gepfändet würden und freut sich auf ihre Privatinsolvenz. Da ist wohl auch in der Erziehung einiges schief gelaufen, was?</p>
<p><em>SternTV </em>folgt auf dem Fuße. Die Jugend guckt Pornos, hat mit 8 Jahren zum ersten Mal Sex, will nach diesem nicht mehr kuscheln, weil Sex zwar geil ist, aber mit Liebe nix zu tun hat, und kuscheln is eh was für 4-jährige. Sie fühlen sich abnormal, wenn dem nicht so ist und hören sogenannte &#8220;Pornorapper&#8221;, die mit derbsten Texten vorleben, was krass korrekt ist und wie Kontakte zwischen Männern und Frauen aussehen: hart, schnell und sexuell. Einige der gestörten Kinder sind sogar im Studio, kennen kaum Vokabeln ihrer eigenen Muttersprache. Erziehung Upside-Down?</p>
<p>Dann eine Reportage über Gothics &#8230; und da fühlte ich mich nicht schlecht an die Metal-Szene erinnert. Die Gemeinsamkeiten lassen sich schnell auf einen Punkt bringen: Man will &#8220;individuell sein&#8221;, &#8220;anders sein&#8221; als die Normalos. &#8220;Andere Musik&#8221; hören und &#8220;andere Gewohnheiten&#8221; pflegen (anders tanzen, nicht angepasst sein, schwarz schön finden dürfen&#8230;). Zugehörigkeitsgefühl inklusive. Toleranz wird gefordert, aber selten selber geübt. Selbstbestimmte Isolation mit einer Gruppe von Menschen, die nur der Musikgeschmack verbindet. Verhaltensanpassung an eine Szene, das Gegenteil von Individualität. Wer sich dem Dresscode der Szene anpasst, dieselbe Musik hört und auf Friedhöfen Picknick macht, weil&#8217;s in der Szene <em>in </em>ist &#8211; viel Spaß, ihr Individualisten. Ich höre zwar auch Metal und habe mich eine gewisse Zeit über die Szene definiert, aber glücklicherweise konnte ich mich weiter entwickeln &#8211; was ein wichtiger Punkt ist, den ein Szenenmensch für gewöhnlich nicht akzeptiert. Versteht mich nicht falsch &#8211; ich habe nix gegen non-pop Musik oder einen extravaganten Kleidungsstil, aber jeder sollte mal reflektieren, ob er sich nicht selber in eine Schublade steckt. Ob man damit eventuell sein Leben vertrödelt, sich zu Schminken &#8211; man weiss es nicht.<br />
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		<title>Generation Beziehungsunfähig &#8211; HowTo:&#160;Beziehung?</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 09:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akku</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hilfe! Ich bin beziehungsunfähig! Nein ... du hast nur einige Dinge noch nicht ganz begriffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Clarification: Viele in meinem Freundeskreis fühlen sich von diesem Artikel direkt angesprochen. Das tut mir Leid. Ich meine damit ein Problem, was bei vielen in unserem Alter auftritt. Ich wollte gar nicht sagen &#8220;Ihr macht alles falsch&#8221;. Ich wollte vielleicht sagen &#8220;Wir machen alle irgendwas falsch&#8221; und einfach mal zusammenfassen, was man vielleicht richtiger machen kann. Offensichlich ist der Ton des Artikels auch überheblich. </strong>(Auch das tut mir Leid, ich bin nun mal ein Besserwisser.)<strong> Der Artikel sollte natürlich auch provozieren, um Menschen zu motivieren, sich zu verbessern und zu entwickeln. Ich wollte aber definitiv niemanden angreifen. Mir wurde heute gesagt: &#8220;denk mal drüber nach wie man das auffassen kann&#8221;. In Anbetracht dessen muss ich den Artikel leider rausnehmen, weil man den natürlich als persönlichen Angriff auffassen kann &#8211; und das war nicht gewollt. Entschuldigung! </strong></p>
<p>Da die Polls aber völlig neutral sind, lass ich die stehen, weil sich da inzwischen ganz interessante Ergebnisse angesammelt haben.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong>[poll id="3"]</p>
<p>[poll id="8"]</p>
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		<title>&#8220;Ein Tag wie ein Leben&#8221; rettet Beziehungen &#8211; &#8220;Feuchtgebiete&#8221;&#160;nichts</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 09:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akku</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Review von]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 10px 20px 10px 10px; float: left;" src="http://www.ithoughts.de/images/reviews.png" alt="Review" width="60" height="60" />Im Urlaub auf Malle kam ich dazu <strong>Ein Tag wie ein Leben</strong> von <em>Nicholas Sparks</em> zu lesen. Es ist im Kontext dieses Blogs interessant, weil es um die Veränderung eines Menschen geht, der durch diese Veränderung sein Leben perfektioniert und rundum glücklich wird. Am Ende gibts noch eine kurze Resension zu &#8220;Feuchtgebiete&#8221; von <em>Charlotte Roche</em> und eine Empfehlung, was man stattdessen lieber lesen könnte. Auf die Idee, dieses Review zu schreiben, kam ich durch <a title="Blogparade auf Karrierebible.de" href="http://karrierebibel.de/lesen-blogparade-und-verlosung-zur-urlaubslektuere/" target="_blank">diese Blogparade</a>.</p>
<p>In <strong>Ein Tag wie ein Leben</strong> beschreibt <em>Nicholas Sparks</em> einen erfolgreichen Anwalt um die 50, der über sein Leben und den Zustand seiner 15jährigen Ehe sinniert. Durch eine Kleinigkeit beginnt er zu zweifeln, ob seine Frau ihn noch liebt. Da seine Liebe für sie ungetrübt ist, beschliesst er, sich über seine Fehler klar zu werden und zu versuchen, sich zu ändern. Auch will er ändern, was sich in der Beziehung wie von selbst entwickelt hat: Alltagstrott, fehlende Leidenschaft, Gefühlsabstumpfung, usw.</p>
<p><strong>K</strong><strong>lingt wie Kitsch &#8211; ist aber nicht kitschig geschrieben</strong> &#8211; denn ansonsten hätte ich dieses Buch niemals fertig gelesen. Wenn man über die ersten zehn Seiten hinaus ist, ist man schnell vom einfachen und emotionalen Schreibstil Sparks gefesselt. Ausserdem wird mit einem schönen Spannungsbogen gearbeitet, wobei sich Sparks gegen Ende des Buches mit Überraschungen, die dem Ende von <em>The Sixth Sense</em> vom Überraschungsmoment in nichts nachstehen, nur so überschlägt. <strong>Als ich das Buch zuklappte, hatte ich endlich mal wieder das Gefühl, ein gutes Buch gelesen zu haben.</strong></p>
<p>In diesem sehr gelungenen und ansprechend geschriebenen Buch findet der Leser sehr viele Denkanstöße, da besonders jene Dinge des <strong>alltäglichen Beziehungslebens</strong> thematisiert werden, die eine Beziehung zerstören können und über die insbesondere Mann, aber sicherlich auch Frau, oft einfach nicht nachdenkt &#8211; und <strong>die vermutlich jeder kennt</strong> und entweder schon erlebt hat oder auch gerade erlebt. Wichtig ist, dass der Leser während des Lesens sich städig die Frage stellt, ob bei ihm denn überhaupt alles so läuft, wie er es sich wünscht, oder ob ebenfalls eine Veränderung notwendig ist. Ausserdem werden Wege aufgezeigt, wie man sich und seine Beziehung verändern kann.</p>
<p>Eine Randnotiz noch zu <strong>Feuchtgebiete </strong>von <em>Charlotte Roche</em>: Dieses Buch hält sich seit geraumer Zeit auf den Bestsellerlisten. Ich habe versucht es zu lesen, aber gegen Mitte des Buches ging mir die Puste aus. <strong>Wer schon immer mal die Worte Muschi, Eiter, Sperma, Anal, Lutschen, Exkrement, Schleim, Sex, Geruch, Po-Krümel, Finger-in-Po oder auch Poloch im Akkord lesen wollte, kann sich entweder diesen Absatz noch 10mal durchlesen oder Feuchtgebiete kaufen.</strong> Der Inhalt: Eine Frau mit merkwürdigen Gewohnheiten hat sich beim Hintern-rasieren verletzt, die Verletzung entzündet sich, sie muss im Krankenhaus operiert werden. Da ihre Eltern (die getrennt sind) sie beide besuchen kommen und sie gerne möchte, dass die beiden wieder zusammenkommen, sorgt sie dafür, noch länger im Krankenhaus zu liegen. Das wars. Wie&#8217;s ausgeht, weiss ich nicht, aber angeblich passiert nix mehr nach der Hälfte des Buches. Null Inhalt, null interessant, nur ein bisschen eckelig. Wertung: Bloß nicht lesen, egal wie groß das Trara darum ist. Ich kenne zwei andere Leute, die es ganz gelesen haben, und beide raten ebenfalls ab. Charlotte Roche kann Vagina sagen, Juhu!.</p>
<p>Solltet ihr <strong>stattdessen</strong> mal ein <strong>richtig provokantes Buch</strong> lesen wollen, mit abgedrehter Story, Gesellschaftskritik und viel krasseren Worten und Szenen, als in <em>Feuchtgebiete</em> jemals angedacht werden, dann lest <strong>Sex 2</strong> von <em>Sybille Berg</em>. Leider reicht meine Zeit heute nicht für ein Review dieses großartigen Büchleins, aber sollte Interesse bestehen, hinterlasst doch ein Kommentar. Danke für die Aufmerksamkeit.</p>
<p>P. S.: Nein &#8211; meine Beziehung ist nicht in Gefahr &#8211; aber ist es deine? :-)<br />
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		<title>Spielesucht &#8211; Teil&#160;1</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 17:42:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akku</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In diesem Artikel sollen Formen der Spielesucht beschrieben werden. Zuerst wird geklärt, was Spielesucht überhaupt ist. Dann wird beispielhaft auf World of Warcraft, Browsergames, Online-Poker, Turnierspiele (z. B. Counterstrike), Computer- und Konsolenspiele und einige andere Spiele wie Trading Card Games eingegangen. Teil 1: Was ist Spielesucht, Trading Card Games,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin: 5px; float: left;" src="http://www.ithoughts.de/images/Computerspieltransparent.gif" alt="Lost in virtual worlds" width="250" height="280" />Immer mehr Menschen sind süchtig nach dem Internet &#8211; man spricht von <strong>Onlinesucht</strong>. Bei vielen ist das Symptom mit <strong>sozialen Netzwerken</strong> wie StudiVZ, MySpace oder Forensystemen und dem permanenten Einsatz von <strong>Chatsoftware</strong> wie ICQ und IRC begründet. Einige nicht so technisch versierte Nutzer gucken ständig bei eBay nach Schnäppchen und rufen alle 5 Minuten ihre E-Mails ab. Auch andere <strong>Web 2.0-Seiten</strong> fordern die Aufmerksamkeit der Menschen. Web 2.0-Seiten sind eigentlich inhaltsleer &#8211; sie bieten nur Werkzeuge an, mit denen Anwender Inhalt veröffentlichen und miteinander Kommunizieren können. Leute, denen langweilig ist, können sich damit beschäftigen, und da es viele Leute gibt, denen langweilig ist, entstehen Seiten wie Youtube, MySpace oder Flickr. Man sitzt vorm Computer und ist doch nicht alleine &#8211; das Social Web macht echte Begengungen für manche Menschen überflüssig.</p>
<p><span style="color: #808080;">Im Rahmen eines Kongresses zum Thema &#8220;soziotechnische Systeme&#8221; an der Universität Oldenburg im Modul &#8220;Informatik und Gesellschaft&#8221; erarbeitete die Kleingruppe, an der ich beteiligt war, das Thema Spielesucht. Ich habe selber leidvolle Erfahrungen in Sachen Spielesucht gemacht, und damit Jahre meines Lebens verschwendet. Ich kann von Glück sagen, den Absprung </span><img class="alignright" style="margin: 5px; float: right;" src="http://www.ithoughts.de/images/wow.jpg" alt="Eine andere Welt - Wer braucht schon die Echte?" width="350" height="275" /><span style="color: #808080;">g</span><span style="color: #808080;">eschafft zu haben, denn vielen gelingt das nicht. Die Folge ist oft soziale Inkompetenz, schulischer/beruflicher Absturz und daraus folgend sozialer Abstieg und Depressionen aufgrund von </span><span style="color: #808080;">Ausweglosigkeit. Ein erster Schritt aus dem Dilemma ist das bewußt-werden, dass man süchtig ist. Dieser Artikel soll hierzu dienen, wie auch der Deutung von </span><span style="color: #808080;">Symptomen anderer Spielsüchtiger, die oft alleine keinen Ausweg aus der Sucht finden können. Ausserdem handelt es sich um ein spannendes Thema, das immer mehr Menschen auch in ihrer Umgebung betrifft.<br />
</span></p>
<p>In diesem mehrteiligen Artikel sollen Formen der Spielesucht beschrieben werden. Zuerst wird geklärt, <strong>was Spielesucht überhaupt ist</strong>. Dann wird beispielhaft auf <strong>World of Warcraft</strong>, <strong>Browsergames</strong>, <strong>Online-Poker</strong>, <strong>Turnierspiele </strong>(z. B. Counterstrike), <strong>Computer- und Konsolenspiele</strong> und einige andere Spiele wie <strong>Trading Card Games</strong> eingegangen. Ich stelle hier die einzelnen PDFs der Vorträge zur Verfügung. Dies ist Teil 1 des Spielesucht-Artikels, in welchem es darum geht, zu definieren, was eine Sucht und was in der Folge Spielesucht ist.<span id="more-21"></span></p>
<h2>Was ist eine Sucht?</h2>
<p>Der Begriff <strong>Sucht</strong> existiert im Sprachgebrauch der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 1957-1964 und wurde danach durch <strong>Missbrauch</strong> bzw. <strong>Abhängigkeit</strong>, wobei umgangssprachlich Sucht und Abhängigkeit synonym verwendet werden.</p>
<p>Abhängigkeit steht für das Verlangen nach bestimmten Stoffen oder Verhaltensformen. Diesem Verlangen werden Kräfte des Verstandes untergeordnet. Die Abhängigkeit beeinträchtigt die freie Entfaltung der Persönlickeit und zerstört soziale Bindungen und sozialen Chancen eines Indiviuums.</p>
<p><strong>Stoffgebundene Abhängigkeiten</strong> (z.B. Alkohol-, Nikotin-, Heroinabhängigkeit, &#8230;) kommt eine repräsentative Bedeutung zu, da man diesen auf allen Gebieten des menschlichen Lebens und Verhaltens begegnen kann (Beispiel: Rauchen, Alkohol).</p>
<p>Aber auch Arbeiten, Sammeln, Kaufen, <strong>Spielen</strong>, Essen oder Sexualität können sich zu einer Abhängigkeit steigern, der ein Krankheitswert zukommt. Diese Abhängigkeiten werden als <strong>stoffungebundene Abhängigkeiten</strong> bezeichnet.</p>
<p>Hinter einer Sucht steht immer auch <strong>das Bedürfnis nach Beziehung, Liebe, Kontakt, Lust, Zufriedenheit</strong> oder ähnlichem. Die Sucht stellt dabei eine <strong>Ersatzhandlung</strong> dar, bei der geistige und emotionale Energie auf die Auseinandersetzung mit dem Suchtmittel gerichtet ist. Dadurch werden die Notwendigkeit menschlicher Kontakte oder Anforderungen des Alltags missachtet. Hierbei ist es egal, ob es sich dabei um stoffgebundene oder stoffungebundene Suchtmittel handelt.</p>
<h3>Zur Definition einer Abhängigkeit werden von der WHO sechs Kriterien erhoben:</h3>
<ol>
<li><strong>Toleranzentwicklung</strong>: um gewünschten Effekt zu erzielen müssen mit der Zeit immer größere Mengen konsumiert werden oder es treten beim Konsum deutlich geringere Effekte auf.</li>
<li><strong>Unstillbares Verlangen</strong>: selbst nach Einnahme bzw. Durchführung des Verhaltens wird kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt, so das das Verlangen immer weiter ansteigt.</li>
<li><strong>Kontrollverlust</strong>: verminderte Kontrolle über den Substanzgebrauch, also Kontrollverlust über Beginn, Beendigung oder Menge über eine längeren Zeitraum als geplant, oder erfolglose Versuche Konsum zu verringern oder zu kontrollieren.</li>
<li><strong>Entzugserscheinungen</strong>: wird die Sucht nicht befriedigt, können unterschiedliche Entzugserscheinungen auftreten, unter anderem Muskelzittern, Schweißausbrüche oder Aggressivität.</li>
<li><strong>Negative Konsequenzen</strong>: Fortgesetzter Konsum, obwohl sich der/die Betreffende über die Art und das Ausmaß der Schädigung bewusst war oder hätte bewusst sein können (selbstschädigendes Verhalten).</li>
<li><strong>Einengung auf den Substanzgebrauch</strong>: andere wichtige Interessen, Vergnügen, Arbeit und Beziehungen werden vernachlässigt, oder es wird viel Zeit darauf verwandt, sich die Substanz zu beschaffen , zu konsumieren oder sich von den Auswirkungen des Konsums zu erholen.</li>
</ol>
<p>Diese Kriterien müssen mindestens einen Monat bestehen oder in zwölf Monaten wiederholt bestanden haben. <strong>Wenn drei dieser Kriterien erfüllt sind kann von einer Abhängigkeit gesprochen werden</strong>.</p>
<h2>Kriterien für Spielesucht</h2>
<p>Spielehersteller haben gewisse Faktoren entdeckt, die die Erzeugung von Sucht beim Spieler ermöglicht. Die Erzeugung von Suchtgefühlen in Konsumenten nach dem eigenen Produkt ist eine hochwirksame Möglichkeit, sehr viel Profil zu machen. Wie in der Zigarettenindustrie werden diese Faktoren auch gerne von Spieleherstellern wie z. B. Bizzard mit ihrem Onlinerollenspiel &#8220;World of Warcraft&#8221; eingesetzt. Diese Faktoren sind sind wie oben erklärt <strong>dem Bedürfnis nach Beziehung, Liebe, Kontakt, Lust und Zufriedenheit</strong> abgeleitet, ich möchte dieser Liste auch noch die Begriffe <strong>Anerkennung</strong>, <strong>Machtgefühl</strong>, <strong>Selbstdarstellung </strong>und <strong>Verdrängung </strong>hinzufügen und noch den Begriff des <strong>virtuellen sozialen Umfelds </strong>definieren.</p>
<h3>Virtuelles Soziales Umfeld</h3>
<p>In Spielen, in denen die Spieler miteinander kommunizieren können, entsteht durch Kommunikation ein virtuelles soziales Umfeld. Diese Kommunikation kann in Form von Chatten oder über Ton- oder Videotelefonie stattfinden, oder auch durch Nutzung von kommunikativen Systemen wie Foren oder ähnlichem. Auch über automatisierte System treten Spieler dabei in Interaktion miteinander, in dem sie sich zum Beispiel Gegenstände vertauschen oder Aufgaben zusammen lösen. In Praktisch allen Spielen kann ein Spieler hierzu einem <strong>Team</strong> (auch Clan, Gilde, Gruppe) beitreten, in welchen er Verpflichtungen gegenüber dem Team übernimmt und dafür Vorteile im Spiel erhält, die zum Beispiel seine Macht steigern. Häufig bleiben Spielern Teile des Spiels verschlossen, wenn sie sich keinem Team anschliessen. Daher zwingt ein Spieleentwickler die Spieler, an diesen sozialen Umfeldern teilzunehmen.</p>
<p>Unter den Verpflichtungen ist der Zeitaufwand für das Spiel meist die Vorherrschende. Da ein Spieler durch aktives Spiel seinem Team hilft, werden Spieler, die viel Zeit für das Spiel aufwenden können, in den Teams bevorzugt. Das soziale Umfeld des Teams sorgt daher beim Spieler für ein Verpflichtungsgefühl, und dieses wiederum für psychischen Druck. Aufgrund der Faktoren der Selbstdarstellung, des Machtgefühls und der gewünschten Anerkennung bevorzugen Spieler wiederrum mächtige Teams, die sich aus mächtigen Spielern zusammensetzen, die also viel Zeit auf das Spiel verwenden.</p>
<h3>Machtgefühl</h3>
<p>Dieses wird in den meisten Computerspielen umgesetzt, da die Spielfigur Entscheidungen treffen kann, die die Welt um sie herum verändert und meist auch die anderen am Spiel teilnehmenden Spieler beeinflusst. Die Macht der Spielfigur lässt sich in praktisch jedem süchtig machenden Spiel durch Investition von Zeit vergrößern. Meist ist der Machtgewinn einer Spielfigur proportional zur investierten Zeit, was häufig zu einem Kontrollverlust über die investierte Zeit führt.</p>
<h3>Anerkennung und Selbstdarstellung</h3>
<p>Ein Spieler, der in einem Spiel viel erreicht hat, erntet die Anerkennung seiner Mitspieler. Auch sportlicher Wettstreit führt bei hohem Einsatz des Spielers zum Respekt anderer. Dies wird häufig durch Bestenlisten unterstützt, oder durch einen Wert, der die Mächtigkeit des Spielers darstellt (&#8220;Level&#8221;, &#8220;Erfahrung&#8221;, etc.). Meist kann ein Spieler auch die Erscheinung oder die Beschreibung seiner Spielfigur individuell gestalten, was dem Spieler eine bessere Identifikation mit seiner Spielfigur erlaubt.</p>
<h3><strong>Forschungsdrang, &#8220;Durchspielen&#8221;<br />
</strong></h3>
<p>Viele Spieler finden ein Spiel so interessant oder finden einfach so viel Spaß daran, dass sie es gerne &#8220;durchspielen&#8221; wollen, d. h. die komplette Handlung eines Spieles erlebt haben wollen. Oftmals endet der Suchtfaktor eines inhaltbasierten Spieles, wenn der Spieler das Gefühl hat, alles gemacht und gesehen zu haben. Doch das wissen auch die Spielemacher, und mit den großen Computerspielen wird längst mehr Geld verdient, als mit Kino-Blockbustern. Die Anzahl der mitwirkenden Spieledesigner und Programmier wächst somit mit jedem neuen Titel.</p>
<p>Aus diesem Grunde lassen sich inhaltsbasierte Spiele wie World of Warcraft dank der in regelmäßigen Abständen erscheinenden Updates nie durchspielen. Wie viel Zeit man investieren muss, um theoretisch den kompletten Inhalt von World of Warcraft durchzuspielen, erläutere ich im zweiten Teil dieses Artikels. Andere Spiele wie GTA bieten eine komplexe Welt, die aufgrund der Anzahl der Missionen und Nebenmissionen auch (so gut wie) nicht durchzuspielen ist. Nicht-inhaltbasierte Spiele wie diverse Strategiespiele können sowiso nicht durchgespielt werden, das Problem besteht hier für die Spieleentwickler nicht.</p>
<h3>Kommunikation und Langeweile</h3>
<p>Zur Vertreibung von Langeweile kann sich ein Spieler natürlich auch in ein Spielgeschehen einloggen. Oftmals treffen sich dort Freunde, zuerst oft noch real bekannte Freunde, später vermehrt Freunde, die sich innerhalb des Spiel kennen gelernt haben, sich aber noch nie getroffen haben. Hier kann man sich mit bedeutungslosen Gesprächen, zum Beispiel über das Spielgesehen ablenken, und der Spieler kann sich so auch vorgaukeln, er halte Kontakt zu seinen Freunden.</p>
<h2>Der nächste Artikel</h2>
<p>Im nächsten Artikel werde ich (zumindest) die Spiele <strong>World of Warcraft</strong> (ein massive multiplayer online role-playing game, kurz MMORPG) und <strong>Magic &#8211; The Gathering</strong> (ein Kartenspiel in der echten Welt) näher beleuchten, ihre konkreten Suchtfaktoren aufzählen, und vielleicht auch ein paar Videos verlinken, die abschreckende Beispiele von Spielern zeigen &#8211; oder sollte ich sie <em>verlorene Seelen</em> nennen?<br />
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