Touchscreens, Computer in Handys, Staubsaugende Roboter, Elektrische Autos, … vieles hätte man vor 10 Jahren noch für Science Fiction gehalten. Doch wir leben in einer Zeit, in der die Wissenschaft rasante Fortschritte macht und Technologien verfügbar werden, die ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Was sagt uns das?
Immer wieder kommen Meldungen in den Nachichten, die definitiv in den Bereich der Science Fiction gehören gehörten. Einige davon seien hier aufgezeigt:
Neuartige Bildschirme, transparent, unzerstörbar, biegsam und viel günstiger als heutige Bildschirme werden in Zukunft Straßenwerbungen wie in Science-Fiction-Filmen à la Blade Runner oder Minority Report ermöglichen… die passenden Konsumenten-Erkennungssysteme für personalisierte Werbung ist auch schon fast fertig. Auch Handys mit billigeren, ausziehbaren und somit größeren Bildschirmen wären so möglich, und die immer kleineren Prozessoren machen die Taschengeräte nach dem iPhone-Boom bald zu echten Taschencomputern.
Auslesen von Drogenmißbrauch und anderen chemisch nachweisbaren Eigenschaften eines Menschen über seinen Fingerabdruck wird bald standardmäßig möglich sein – schlechte Zeiten für illegale Drogenuser – und für unperfekte Menschen, wenn man sich an den Film Gattaca erinnert.
Ein weiteres Beispiel ist das Auslesen von Bildern und anderen Gedanken direkt aus dem Gehirn eines Menschen, die in diesem Artikel beschrieben. Auf der CES wurde beireits ein kommerzielles Spielzeug entwickelt, dass die Kraft der Gedanken nutzt – tja Luke, bin ich dein Vater? Konzentriere dich Luke!
Was zeigt uns das alles? Na dass die Science-Fiction Autoren nicht verrückt oder dämlich oder totale Träumer sind, sondern dass viele sich einfach den fortscheitenden Weg der Wissenschaft vorstellen konnten und uns zeigen, was werden könnte. Und gerade diese Visionen leiten Wissenschaftler heutzutage an. Ich bin auf jeden Fall beeindruckt, in einer Zeit wie dieser zu leben, … hoffe allerdings auch, dass wir bei all dem Schnickschnack und den SciFi-Problemlösungen es auch noch schaffen, die wahren Probleme der Welt (Klima, Krieg, Werteverfall, Gier, Talkshows, …) zu lösen!
So, völlig ohne Werbe-Hintergedanken (ich krieg nichts dafür) gibt es nun recht weit unten in meiner Sidebar ein Widget zum Thema Liveshopping. Alle bekannten Liveshoppingsender sind dort vertreten – und die sind nur aufgeführt, weil ich dort schon einige Schnäppchen bekommen habe! Wenn ihr euch also durchklickt, findet ihr vielleicht die eine oder andere günstige Sache.
UPDATE: Ich habe soeben meine Sidebar ein bisschen überarbeitet. Das Widget ist daher wegen Hässlichkeit wieder rausgeflogen :-)
Ausserdem gibts jetzt (auch rechts in der Sidebar) eine kleine WorldMap, auf der ihr sehen könnt, wo ihr gerade seid … und ob noch wer anders online ist und wo sich dieser welche befindet. UPDATE: Unter der URL http://rss-icons.com/icon.php kann man sich beliebige kleine Icons für RSS und ähnliches erstellen. Empfehlung das dringend mal auszuprobieren.
Ansonsten bliebe noch drauf hinzuweisen, dass Firefox-User, die gerne Tastaturcommandos benutzen oder aber gerne Twittern oder aber Google Services wie Google Calendar oder Googlemail benutzen mit Ubiquity ein mächtiges Plugin geschenkt bekommen, das sogar seinerseits ausgebaut werden kann und mit zusätzlichen Skripten versorgt werden kann. Wie ihr vielleicht wisst, berichte ich nur über Sachen, die ich persönlich als Sinnvoll erachte – dieses Plugin nutze ich wirklich gerne. Ich bin in diesem Blog drauf gestoßen. Hier das Video, dass euch begeistern könnte:
Durch Lesen dieses Blogposts lernen sie alles, was sich über das iPhone 3G wissen müssen und bekommen ausserdem noch ein paar wissenswerte Tipps, für die ich eine weile Googlen musste. Alles was sie bis zum Punkt Jailbreak lesen, gilt auch für iPhones, auf die kein Jailbreak angewendet werden soll.
Das Teure am iPhone ist der Vertrag. Wenn also Steve Jobs damit ködert, das Teil für 199$ zu verkaufen, dann läßt er mit Absicht den Vertrag raus. Daher sind vertragsunabhängige iPhones auch so teuer. Die Frage, die sich hier stellt ist also: bekomme ich das iPhone günstiger mit oder ohne Vertrag?
Der Complete-S-Vertrag von der Telekom ohne irgendwelche Extras ist meiner Ansicht nach der günstigste Vertrag, zumindest bis zum 30.09.2008. Bis zu diesem Zeitpunkt ist das Downloadvolumen für diesen Vertrag mit 500MB deutlich höher, als benötigt (Zitat T-Online-Seite):
Im mtl. Grundpreis ist ein mtl. Inklusivvolumen von 100 MB (bei Buchung bis 30.09.08 beträgt das mtl. Inklusivvolumen 500 MB für die Mindestvertragslaufzeit v. 24 Monaten) f. die Nutzung mit dem iPhone nur im nat. T-Mobile Netz enthalten.
Dieser Vertrag bei der Telekom kostet 29€ im Monat mit 50 Freiminuten inclusive. Wenn man also 29€ x 24 Monate Laufzeit rechnet, kommt man auf 696€, +249€ für ein 16GB-Modell gleich 945€. Also 945€ mit Vertrag für zwei Jahre ist deutlich besser, als sich das Ding bei ebay oder anderen Onlineshops ohne SIM-Lock für 880-1050€ zu kaufen, und dann noch einen Vertrag dazunehmen zu müssen (weil ein iPhone ohne Internet-Tarif nicht besonders viel Sinn macht).
Kommt bloss nicht auf die Idee, einen der teureren Verträge zu nehmen. Die Telekom selber hatte noch vor Verkauf des 3G-Modells Zahlen veröffentlicht, nach denen iPhone 2G Benutzer im Schnitt ca. 85 MB ihres Volumens genutzt haben – wofür braucht man dann eine Flatrate, wenn man mit dem geringsten Tarif schon 500MB inkusive bekommt? Da auch im Heimnetzwerk über WLAN die Internetnutzung nicht mitgerechnet wird, kommt man also mit dem S-Tarif wunderbar hin. Dies soll nicht ausdrücklich Werbung für die Telekom sein, aber die anderen Alternativen sind einfach zu teuer.
Momentan läuft ein Gewinnspiel zum Gewinn eines simlockfreien iPhone 3G (dort bezeichnet als “Befreiphone”). Wie ihr da tatsächlich eine (wenn auch geringe zumindest statistisch mögliche) Chance habt, dieses zu gewinnen, erfahrt ihr in meinem Artikel Befreiphone wird NICHT bei macnotes.de verlost.
Tipps und Tricks
Die SIM-Karte bekommt ihr mit einem beigelegten Nadelartigen Werkzeug ins iPhone 3G: An der oberseite ist ein kleines Loch, in das ihr das Werkzeug steckt und den SIM-Schlitten herausziehen könnt. In diesen wird die SIM-Karte eingelegt und dann wieder in das Gerät geschoben.
Deutsche Sonderzeichen wie Umlaute (ä,ü,ö,ß, usw.) bekommt ihr, indem ihr einen verwandten Buchstaben (also das A für ein Ä) etwas länger drückt.
Wichtig zum Editieren eigengeschriebener Texte: Wenn ihr selbstgeschriebenen Text etwas länger mit dem Finger berührt, erscheint eine Lupe, mit der ihr genau zu der Position im Text navigieren könnt, die ihr verändern wollt.
Synchronisieren mit iTunes: iTunes ist die Software, mit der ihr eure Daten synchronisieren solltet und auch Fotoordner anlegen könnt und Musik und Filme aufs iPhone bekommt.
Meine Apps-Tipps
Twinkle ist das komfortabelste Twitter-App fürs iPhone. Auch ohne Twitter Account kann man sich hier die geTwitterten Nachichten aus einem definierten Umkreis angucken, wobei der GPS-Empfänger die eigene Position bestimmt. Wenn man aber erst einen Twitter Account hat (gibts auch kostenlos auf www.twitter.com), dann lässt sich dieser einfach über Angabe von Username und Password integrieren. Im meinem Twitter-Stream in meiner Sidebar (rechts) könnt ihr Beispielsweise lesen, was ich mit meinem iPhone getwittert bzw. getwinkled habe.
Über AIM oder Palringo (das sind die beiden Apps, die ich ausprobiert habe) kann man ICQ nutzen. Mit IM+ All-in-One Messenger kann man angeblich sogar MSN, Jabber und noch nehr nutzen. All diese Tools sind kostenlos im AppStore verfügbar. Bei AIM gibt man hierbei einfach seine ICQ-Nummer als Benutzernamen an. Palringo benötigt eine Registrierung, aber diese ist problemlos und das Tool ist super. Auch wenn die Telekom eigentlich keine Nutzung von Instant Messengern erlaubt, kann sie offensichtlich nichts dagegen tun. Ich habe diese Apps natürlich nur zum Test installiert und wieder entfernt :-)
lautFM ist ein komfortables und leicht zu benutzendes Internetradio, was man aber aufgrund des hohen Datenaufkommens bei Radio-Streams nur zu Hause nutzen sollte. Auch dieses ist umsonst im AppStore downloadbar.
Shoppinglist (Einkaufsliste) kostet hingegen den symbolischen Betrag von 0,79€, ersetzt dafür diese aber auch komplett. Viele Artikel sind vorgegeben, und wenn man einmal alle benötigten Dinge auf der Liste hat, kann man diese durch eine Berührung ausgrauen und abhaken. Vorm nächsten Einkauf einfach auf derselben Liste die nötigen Sachen wieder-ent-abhaken, und fertig ist die Einkaufsliste. Wie ihr mit einem Wocheneinkauf und einer Einkaufsliste viel Zeit und Geld sparen könnte, erfahrt ihr in diesem Artikel: Wocheneinkauf.
YouNote ist wieder kostenfrei. Hiermit kann man Notizen jeder Art machen: Tonaufnahmen (die ohne ein zusätzliches App wie diesem mit dem iPhone nicht möglich sind), Texte, Bilder, GPS-Locations (auf einer Google-Map), leider keine Videos.
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Meine Favourite-Spielereien sind folgende:
TapTap ist wie GuitarHero, sogar für zwei Spieler gleichzeitig und kostenlos.
Aurora Feint ist ein süchtig machendes Tetris-artiges Spiel.
pearMe ist ein Memory-Spiel, bei dem ihr eigene Fotos und Bilder benutzen könnt.
LumenLite ist ein Logik-Spiel, bei dem man Lichtstrahlen durch verschiedene Filter richtig eingefärben und an die richtigen Stellen lenken muss.
DiceBag ist ein Würfel-Zufallsgenerator: Nie wieder Würfel suchen, wenn beim Gesellschaftsspiel mal wieder einer verloren gegangen ist. Auch für Rollenspieler interessant: Es werden 4-, 6-, 8-, 10-, 12- und 20-Seitige Würfel simuliert.
Filme aufs iPhone konvertieren
Wer Filme auf dem iPhone gucken will, die er auf dem Rechner hat, trifft schnell auf das Problem, dass dies nicht so einfach möglich ist. Hierfür benutze ich gerne das mächtige Konvertierungswerkzeug SUPER, welches Freeware ist und hier bei CHIP.de heruntergeladen werden kann. Diese kann eigentlich alle Formate in alle anderen Formate umwandeln.
Nicht überrascht sein von den vielen Funktionen: Einfach ganz oben links bei Output Container “Apple – iPod 5.5G” wählen und die gewünschten Videos per Drag and Drop in die untere Box ziehen – ein Klick auf Encode und es geht los. Die Konvertierung dauert allerdings je nach Prozessorstärke einige Zeit. Der Ordner, in dem die Konvertierten Filme landen lässt sich per Rechtsklick auf das SUPER-Fenster und Auswahl von “Output File Saving Management” einstellen. Die erzeugten Videos nachher einfach in iTunes reinziehen, und von dort aus ins angeschlossene iPhone. Viel Spaß mit der wirklich guten Qualität, mit der man Filme auf dem iPhone gucken kann.
iPhone 3G Klingeltöne mit iTunes 7.7 selber machen
In iTunes 7.7 unter Musik den Song auswählen, den man als Klingelton haben möchte.
Rechtsklick “Information” –> Optionen
“Starten bei” und “Stoppen bei” festlegen auf ein höchsten 30 Sekunden langes Stück des Liedes
Raus aus dem Infofenster, Rechtsklick auf das Lied –> “In AAC konvertieren”
iTunes erstellt nun ein neues Lied mit dem gleichen Namen aber kürzerer Laufzeit. Hiervon wieder die Rechtklick –> Information aufrufen. Unter der Registerkarte Information und der Registerkarte Sortierung alle Einträge löschen. Dann unter Sortierung im Feld “Titelname für Sortierung” den gewünschten Namen für den Klingelton eingeben. Dann wieder raus aus dem Infofenster.
Wieder Rechtsklick auf das neue Klingelton-Lied. Löschen, aber die Datei behalten (iTunes fragt, ob man die Datei in den Papierkorb schmeissen oder die Datei behalten möchte … die Datei brauchen wir noch)
Diese Datei finden im Verzeichnissystem finden. Sie befindet sich bei Windows unter C:/Doumente und Einstellungen/MyUsername/Eigene Dateien/Eigene Musik/iTunes/iTunes Music . Die Datei hat ihren alten Namen und die Dateiendung .m4a
Die Datei umbennen: aus der .m4a Endung machen wir eine .m4r Endung und kümmern uns auch nicht drum, ob Windows uns warnt, dass das die Datei kaputt machen könnte.
Die so geänderte Datei in iTunes importieren, z. B. per Drag and Drop.
Und nun Aufpassen: Das Lied ins iPhone rübersynchronisieren, aber nach dem synchronisieren sofort den USB-Stecker ziehen. Ca. eine volle Sekunde nach dem Synchen versucht iTunes mit einem weiteren Synch den Klingelton wieder zu löschen.
Ob das unter iTunes 8.0 funktioniert, konnte ich noch nicht ausprobieren, wenn das der Fall ist werde ich das hier entsprechend updaten.
Jailbreak – wie und was habe ich davon?
Ich hab WinPWN 2.5 bei iPhone Firmware 2.0.2 und iTunes 7.7 schnell installiert, benutzt und dabei meine kompletten Fotos und Kontakte verloren. Oh je. Also: Wer den Jailbreak ausprobieren will, sollte nicht erst vorhr alle möglichen Daten auf sein iPhone schaufeln. Ach ja: Der Jailbreak ist nicht erwünscht, so droht euch Garantierverlust, wenn ihr irgendwas kaputt machen solltet.
Zuerst also Kontakte, Fotos und Kalender syncen mit iTunes, die Kontakte werden in Windows Kontakteverwaltung gespeichert. Kalender kann man soweit ich weiß nur mit Microsofts Outlook synchronisieren. Dann diesen sehr einfachen Guide benutzen.
Download von WinPWN ist eine standardmäßige Setup-Datei. Der Installer installiert sich standardmäßig und mit einer problemlosen grafischen Oberfläche bekommt man genau dargestellt, wie man das Ding zu knacken hat. Wenn sich Probleme einstellen sollten: keine Angst, haben tausend andere Leute auch schon gehabt. Einmal Google benutzen. Ich hatte z. B. einen Moment, in dem ich mit nichts da iPhone neustarten konnte, der Bildschirm blieb schwarz, aber glücklicherweise gibt es für alles eine Tastenkombination. Wenn man das iPhone mit Firmware 2.1 jailbreaken will, muss man aktuell noch zu QuickPWN und einer etwas kompliziertenen Methode greifen, hier der Guide.
Nach dem Jailbreak
Durch den Jailbreak erhaltet ihr das Programm Cydia, welches sich automatisch updatet und
GoogleCalendar, Thunderbird synchronisieren und den iPhone-Calender als Schnittstelle nutzen: Das app NemusSync über Cydia laden. Thunderbird-Plugin Lightningund Thunderbird-Plugin zur Verbindung mit Google-Calendar sowie ein Account bei Google-Calendar sind vonnöten. Die Einrichtung der Plugins wird hier erklärt (auf Englisch).
bossPrefs gibt zusätzliche Einstellungen, die ihr auf eurem iPhone beeinflussen könnt. So könnt ihr ungenutzte Icons verschwinden lassen oder den Killswitch, mit dem Apple eure Programme theoretisch deinstallieren könnte, aussschalten. Winterboard läßt euch eure Benutzungsoberfläche mit verschiedensten Themes anpassen. Sounds können geändert werden, einzelne Elemente ausgewechselt oder ausgeschaltet werden. Cycorder ist eine Videokamera fürs iPhone, die einer gewöhnlichen Kamera anderer Handy in nichts nachsteht. openSSH gibt euch die Möglichkeit, mit normaler Software wie WinSCP übers WLAN auf die Verzeichnisstruktur des iPhones zuzugreifen. Terminal gibt euch eine Shell, mit der ihr vollen Zugriff auf das iPhone bekommt, wenn ihr wisst, was ihr tut. Durch Categories könnt ihr Ordner bzw. Verzeichnisse auf eurer Benutzungsoberfläche erzeugen und so dem Chaos einhalt gebieten.
biteSMS nutzt eure Internetverbindung zum verwalten, empfangen und versenden von SMS über einen eigenen SMS-Dienst. Bei diesem Dienst kosten SMS in Deutschland nur 0,06€ pro Stück statt der 0,19€, die man bei der Telekom bezahlen würde. biteSMS wird über Cydia installiert (hier die Anleitung). Dann muss man sich im Prepaid-Verfahren zum Beispiel per Kreditkarte oder PayPal die SMS kaufen, die man daraufhin innerhalb von ca. zwei Sekunden gutgeschrieben bekommt. Funktioniert bei mir bisher völlig problemlos. Man muss dann allerdings das BiteSMS-Symbol auf dem iPhone benutzen, statt dem Standard-Symbol, ansonsten schick man die SMS über seinen normalen Vertrag. Eine andere Anwendung, die das sogar legal und noch billiger machen will ist hier zu finden, habe ich allerdings noch nicht ausprobieren können.
Spielereien
Quake ist einfach Quake 1 fürs iPhone. Demonstriert schön die grafischen 3D-Möglichkeiten dieses Telefons. Jokes ist eine Witzdatenbank, allerdings auf Englisch. Man kann sich zusätzliche Witze-Packs herunterladen. Buzzer ist ein zwei-Spieler spiel, was die auf dem iPhone gespeicherten Lieder und Filme für ein Wissensquiz benutzt (à la: Erkenne den gespielten Song!). Macman ist ein PacMan-Klon, der über die Accelleratoren des iPhone gesteuert wird. Verschiedene Emulatoren exisiteren, mit denen man Spiele von GBA und NES nutzen kann, ScummVM ist ebenfalls für’s iPhone verfügbar.
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Wenn ich mich das nächste Mal mit dem Zeitintensiven geJailbreake auseinandersetzen sollte, gibt es hier einen entsprechenden Verweis. Viel Spaß mit dem iPhone.
Tja, alle die sich voller Erwartungen Google Chrome runtergeladen haben werden schnell festgestellt haben, dass der Browser irgendwie nicht so der Brüller ist.
Erstmal fragt er bei meiner Firewall ständig nach irgendwelchen Systemrechten.
Dann hat man überall Werbung. Plugins hab ich jedenfalls keine gefunden, geschweige denn wo man sie hätte aktivieren sollen.
Bedeutend schneller als Firefox 3 ist er auch nicht (vielleicht ein winziges bisschen).
Bei einem kleinen Test auf YouTube schmierte mir der Browser komplett ab (bzw. das einzige offene Tab). Kann aber auch dran gelegen haben, dass mein Rechner gerade schwer belastet war.
Als ich dann heute morgen einen Kommentar hinterlassen habe und bereits zurück auf Firefox 3 gewechselt war, beschwerte sich ein anderer Kommentator auf derselben Seite darüber, dass Chrome immer hakt, während er den Text schreibt.
Meine Empfehlung: Wer noch Firefox 2 nutzt, kann diesen behalten, wer umsteigen will sollte sich mal Firefox 3 angucken.
Seit nun 10 Tagen halt ich dieses wunderschöne Apple-Gerät in den Händen. Ich will im folgenden klären, welche Funktionen an dem Teil toll sind und welche nicht, und was man dringend in seine Kaufentscheidung mit einfliessen lassen sollte. Hierbei werde ich nicht auf die Produktdetails eingehen, die ja nun überall nachzulesen sind.Wenn fragen sind – ich beantworte gerne alles, was ihr nicht nachlesen könnt :-)
Mein iPhone und mein Telekomvertrag
Ich habe ein weißes 16GB-Modell mit einem S-Vertrag von T-Online. Hierbei sind 50 Freiminuten mit drin, leider keine freien SMS, aber dafür 500MB. Laut der Telekom hat der durchschnittliche iPhone-Nutzer vor der Einführung des iPhone 3G ca. 80MB pro Monat genutzt, also lasst euch bloss nicht mehr aufschwatzen. Ich hab in 8 Tagen nun insgesamt16,8 MB genutzt – wie ich wohl 500 vollkriegen soll ist mir ein Rätsel. Wobei ich auch WLAN zu Hause habe, und dieser Datenverkehr nicht mitgerechnet wird. Das Handy selber kostete 249€, der Vertrag geht über zwei Jahre und kostet 29€ im Monat. Summa Summarum: 945€. Ouch! Das ist teuer! Ihr solltet euch informieren, ob ihr das iPhone in anderen EU-Ländern kaufen und dann eine billigeres Angebot, zum Beispiel von Vodafone kriegen könnt, aber ich bezweifle, dass ihr dann mehr als 150€ spart – das Ding ist halt echt teuer, aber trotzdem war es sofort ausverkauft. Warum? Dazu im folgenden.
Design
Das Ding sieht super aus und ist ziemlich Kratzresistent. Auch die unvermeidlichen Benutzungsspuren vom ständigen Finger-auf-die-Oberfläche lassen sich leicht und problemlos mit Stoff oder dem beiliegenden (Kunstleder-?) Pflegetuch entfernen. Die Anwendungsoberfläche könnte nicht schöner sein oder aber besser designt – eines der Kriterien für mich, das iPhone zu kaufen, war auch, dass das Display einfach sehr groß ist und nicht an einer guten Auflösung geizt. Das iPhone passt bequem in meine Hosentasche und ist flach genug um nicht zu nerven. Bei Klick auf den An-AusKnopf oder den Button unter dem Touchscreen seht ihr im Tastenschutzmodus ein selbstdefiniertes Hintergrundbild mit der eingeblendeten Uhr. Wenn jemand anruft bekommt ihr natürlich einen individuell zugewiesenen Klingelton und Hintergrundbild zu hören bzw. sehen. SMSsen sind mit nett designten kleinen Sprechblasen dargestellt.
Kalender und Kontaktdaten
Der Kalender ist großartig! Ersetzt mein kleines rotes Büchlein. Verwendet wird der iCal vom Mac. Sowiso kann man alle Kontaktdaten und Kalenderdaten problemlos von seinem Mac importieren, leider habe ich keinen MAC. Es gibt mehrere Ansichten (Tagesansicht, Monatsansicht,…), wobei ich die Monatansicht benutze, in der jeder Tag an welchem Einträge existieren mit einem Punkt markiert sind. Einträge können mit Warnhinweisen und Notizen versehen werden.
Sound
Der eingebaute iPod ist großartig. Die Auswahl von Alben, Interpreten oder einzelnen Liedern sowie das zusammenstellen von Playlisten ist kein Problem. Gerade die Organisationssoftware iTunes wirkt hier wahre wunder. Der Klang ist besser als bei jedem anderen MP3-Player, den ich bisher hatte, wobei ich die Applekopfhörer inzwischen durch eigene InEar-Kopfhörer ersetzt habe. Die Eingebauten Lautsprecher können natürlich auch zum Kopfhörerlosen hören von Musik genutzt werden, und haben für so kleine Dinger einen erstaunlich guten Klang – somit brauche ich nun keinen CD-Player mehr ins Bad oder zum Picknick mitnehmen. Seitdem ich das iPhone habe, höre ich wieder viel mehr Musik. Um Musik auf das iPhone zu ziehen, muss man diese in iTunes erfassen und dann synchronisieren – wobei das Gerücht, dass man nur DRM-geschützte Dateien abspielen kann, quatsch ist.
UPDATE: Großartiges Feature ist auch, dass Musik auf Pause gesetzt wird, wenn man die Kopfhörer rauszieht. Dann muss man nicht immer erst das Gerät rausholen und die Musik ausmachen, wenn man irgendwo ankommt.
Film
Youtube ist integriert, ansonsten kann man im Web Quicktime-Filme anzeigen lassen – aber leider kein Flash. Die Qualität ist ausgesprochen gut und man kann zoomen (wenn man zum Beispiel einen Film hat, der schwarze Seitenränder hat oder so). Auch hier muss man wieder alle eigenen Filme über iTunes synchronisieren.
Kamera
Wie bereits einmal angesprochen ist die Kamera nur für Schnappschüsse gut. 2 Megapixel sind nicht die Welt und dank fehlendem Blitz oder Leuchte sollte man sich dieses Gerät nicht primär wegen der Kamera kaufen. Da ich vorher an meinem Handy allerdings gar keine Kamera hatte, ist diese für mich auch ein Upgrade.
Äußere Knöpfe
Der einzig sichtbare Knopf auf der Oberfläche bringt einen immer ins Hauptmenü, dass man sich frei sortieren kann. Bei Doppelklick kommt man auch im gesperrten iPhone direkt eine kleine Oberfläche zur Steuerung der Musikausgabe des iPhones zu gesicht – sehr angenehm. An der linken Seite ist noch ein Wippenschalten für die Lautstärke und ein Umschaltknopf für den Lautlosen Modus. Der An- Ausschalter an der Oberseite dient auch zur Tastatur- bzw. Touchpadsperre.
Texte schreiben
Texte zu schreiben ist an Handys immer problematisch. Auf den ersten Blick ist dies auch beim iPhone nicht anders. Die eingeblendete Tastatur trifft man mit dem Finger nicht immer genau, aber schon nach kurzer Zeit gewöhnt man sich dran. Auch die Korrekturfunktion nervte meistens eher, dass sie hilft, aber mit ansteigender Lernkurve geht das Tippen immer leichter und besser. Auch die Korrekturfunktion scheint mit der Zeit zu lernen. Es gibt eine Notizfunktion und einen Kalender. Inzwischen ist sogar ein kostenloses Programm im AppStore verfügbar, um WordPress-Artikel
Browser
Im Browser Texte zu schreiben, fällt einem da teilweise leichter, da man im Widescreen eine verbreitete Tastatur hat, die man besser treffen kann. Der Browser selbst funktioniert über WLAN schnell, über EDGE nur extrem langsam und über 3G zufriedenstellend. Positiv fällt auf, dass alle Webseiten originalgetreu dargestellt werden, die intuitive Zoomfunktion (mit zwei Fingern den Ausschnitt “größer ziehen” oder “zusammendrücken”) funktioniert sehr gut. Mehrere Webseiten gleichzeitig geöffnet zu haben ist ebenfalls möglich. Ausserdem gibt es bereits einige Seiten, die ihr Angebot für mobilen Content ausgelegt haben, zum Beispiel TV Today oder eine Seite für Podcasts. Negativ anmerken muss ich, dass ich in ca. 50% aller Fälle kein 3G-Netz hatte, als ich ausser Haus war.
Accelleratoren
Das iPhone erkennt tatsächlich Bewegung im Raum und kann seine Lage erkennen. Durch eine heruntergeladene Applikation aus dem AppStore kann man so beispielsweise das iPhone als Wasserwaage verwenden (kostet 79 Cent).
Akku
Der Akku ist nicht so berauschend. Bei normaler Benutzung hält dieser geschätzte 1,5 Tage. Dabei kann man die Displayhelligkeit und die Dauer des aktiven Bildschirmes nach Benutzung (und vor Ausschaltung des Displays) sowie die einzelnen stromfressenden Optionen wie WLan oder mobilem Internet eingestellt werden, bzw. auch jeweils das Intervall der Abholung des E-Mail Postfaches. Ebenfalls anmerkbar ist das Kabel, mit dem das iPhone aufgeladen wird. Das eine Ende passt nur ans iPhone, das andere ist ein USB-Ende, so dass man sein iPhone entweder an einem Rechner oder an dem beliegenden Netzteil mit USB-Ausgang aufladen.
UPDATE: Der Akku hält inzwischen bei normaler Benutzung (4 Minuten telefonieren, Mails abrufen alle 30 Minuten, ca. 20 Minuten Internetnutzung, ca. 40 Minuten MP3s hören pro Tag) zwei Tage.
Mails
Darstellung von E-Mails, Weiterleitung etc. sieht großartig aus und funktioniert super. Das Betrachten von PDFs in Anhängen war kein Problem. Leider scheinen E-Mails die einzige Möglichkeit zu sein, PDFs und ähnliche Daten überhaupt auf das iPhone zu bekommen und ansehen zu können – bisher ist mir jedenfalls keine andere Möglichkeit bekannt. Die Abrufintervalle der E-Mails können frei gewählt werden.
Dateiverwaltung
Und schon sind wir beim Thema Dateiverwaltung – es gibt keine! Dies ist für einen Windows-User wie mich sehr ungewohnt. Musik und Filme als auch Klingeltöne werden nur über iTunes importiert und synchronisiert. PDF und Office-Dateien kann man zwar ansehen (bei den Office-Dateien habe ich das noch nicht ausprobiert), aber eben nicht in einem aufrufbaren Viewer, sondern nur, wenn man diese über E-Mails bekommt.
Erweiterungen
Nicht nur, dass die Soft-Firmware des iPhone problemls durch Apple erweiterbar ist, wodurch man auch in Zukunft nicht dem technischen Fortschritt hinterherhängen muss, nein, man kann auch noch extern programmierte Gimmicks zu Teil frei herunterladen und installieren. Unter diesen ist ein völlig problemlos funktionierendes AIM-Tool, mit dem man ICQ beliebig nutzen kann. Ein ToDo-Listen Tool namens Dobot ToDos gefällt mir recht gut und mittels Voice Notes kann man Sprachnachichten aufzeichnen - allerdings meines Wissen noch nicht auf den PC exportieren. Scribble läßt mit den Fingern Bilder malen und Dice Bag ersetzt zufallgeneriert Würfel für Brett- oder Rollenspiele. Ein großartiges WordPress-App erlaubt das Bloggen in einer schön gestalteten iPhone-Oberfläche (aber auch für andere Blogsysteme gibt es ein kostenloses App).
Preis
Wie oben bereits erwähnt: Der Preis ist extrem happig. Zur Überlegung sollte allerdings hinzugezogen werden, dass ein extrem hochwertiger MP3-Player inklusive ist und dass E-Mail schreiben sowie per ICQ chatten “umsonst” problemlos möglich ist. Nebenbei ist die 8GB-Version auch nochmal etwa 80€ billiger. Mit den richtigen Spieledownloads hält man ausserdem eine Spielekonsole für unterwegs in der Hand.
Fazit: Pro
Es ist schön, hat eine solide Sendeleistung, die iPod-Funktion ist super, die Erweiterbarkeit ist das beste Feature. Der Kalender hat mein Kalenderheftchen komplett ersetzt. ICQ und E-Mails mobil nutzen zu können ist großartig. Die Bedienung ist ausgesprochen einfach und ergonomisch.
Fazit: Contra
Die Navigationssoftware ist noch nicht fertig … man kann sich zwar auf Google-Maps seinen Standort anzeigen lassen, aber die Navi-Software wird dennnoch dringend benötigt, wenn man etwas von dem eingebauten GPS-Empfänger haben will. Manchmal laggt die Oberfläche beim Laden einer neuen Funktion ein klein bisschen. Das kommt selten vor, ist nicht schlimm, dauert auch nie länger als eine Sekunde, sollte aber erwähnt werden. Auch ist mir einmal der iPod abgestürzt, als ich zuviele Soft-Tasten gleichzeitig bedienen wollte.
Ausblick
Was wird die Zukunft dem iPhone bringen? Was könnte und sollte noch verbessert werden?
Der Jailbreak ist eine Modifizierung des iPhone durch eine externe Software. Mit dieser kann man externe Programme installieren, die nicht von Apple genehmigt sind – beim ersten iPhone brachte dies vielfältige Möglichkeiten für iPhone-Nutzer. Welche Erfahrungen ich damit mache, werde ich in spätestens zwei Wochen hier präsentieren. Generell denke ich, dass externe Software hier noch viele Funktionen bietet, die ich noch nicht kenne, da gute Software aus dem AppStore auch ein bisschen Geld kostet – eine Investition, die ich noch nicht machen wollte, bis ich den Jailbreak noch nicht probiert habe.
Die iPhone Firmware wird permanent von Apple verbessert. In Zukunft wird es eine Navigationssoftware geben, mit der das iPhone die Navigationscomputer aus dem Auto vertreiben könnte. Leider mit sehr hohem Stromverbrauch. Den Akku könnte man theoretisch auch erneuern, allerdings darf das iPhone nur von lizensierten Apple-Händlern geöffnet werden. iPhone 3G Zubehör gibt es auch praktisch noch gar nicht. Ich hoffe auf eine zusammenrolbare Bluetooth-Tastatur für unterwegs, mit der die Texteingabe vereinfacht werden könnte. An Software sollte Apple ebenfalls an besserer Textverarbeitung arbeiten. Flash kann nicht vom iPhone abgespielt werden, woran man auch noch arbeiten sollte. Ebenso wäre ein Dateiverwaltungssystem sinnvoll, mit dem man das iPhone als USB-Stick benutzen könnte und zum Beispiel PDFs mitnhemen könnte, ohne sie sich selbst als Mail schicken zu müssen. Was hiervon nach einem Jailbreak umgesetzt werden kann, werde ich in einem nachfolgenden Artikel besprechen.
Wenn noch jemand etwas bestimmtes wissen will … fragen :-)
UPDATE: Es gibt Gerüchte um die Firmwareversion 2.1, in der die Copy-Paste-Funktion laufen soll! Siehe: Touchpod.de … WinPWN zum jailbreaken des iPhone 3G unter Windows XP und Co. findet ihr auf dieser Seite: winpwn.com (wobei dies illegal ist, also muss ich euch davon abraten!).
UPDATE 2: Noch eine Negativmeldung: Der GPS-Empfanger ist (zumindest innerhalb der Wohnung) extrem ungenau! Ich werde den nachher mal draussen Testen, aber wenn das auch draussen so bleibt, hilft einem das in einer fremden Stadt nicht wirklich weiter. Die Bluetooth-Funktion konnte sich ausserdem nicht mit meinem Laptop verbinden, der Laptop findet zwar das iPhone, meldet jedoch dass “kein Dienst gefunden wurde”. Scheint ich müsste mal wieder googlen :-)
UPDATE 3: War am Wochenende unterwegs und konnte den GPS-Empfänger nochmal testen: dieser funktioniert im Auto oder unter freiem Himmer völlig problemlos und ziemlich genau (bis auf ca. 3-4 Meter exakt).