Monatsarchiv für September, 2008

Neues im Blog und in meinem Firefox

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So, völlig ohne Werbe-Hintergedanken (ich krieg nichts dafür) gibt es nun recht weit unten in meiner Sidebar ein Widget zum Thema Liveshopping. Alle bekannten Liveshoppingsender sind dort vertreten - und die sind nur aufgeführt, weil ich dort schon einige Schnäppchen bekommen habe! Wenn ihr euch also durchklickt, findet ihr vielleicht die eine oder andere günstige Sache.

UPDATE: Ich habe soeben meine Sidebar ein bisschen überarbeitet. Das Widget ist daher wegen Hässlichkeit wieder rausgeflogen :-)

Ausserdem gibts jetzt (auch rechts in der Sidebar) eine kleine WorldMap, auf der ihr sehen könnt, wo ihr gerade seid … und ob noch wer anders online ist und wo sich dieser welche befindet. UPDATE: Unter der URL http://rss-icons.com/icon.php kann man sich beliebige kleine Icons für RSS und ähnliches erstellen. Empfehlung das dringend mal auszuprobieren.

Ansonsten bliebe noch drauf hinzuweisen, dass Firefox-User, die gerne Tastaturcommandos benutzen oder aber gerne Twittern oder aber Google Services wie Google Calendar oder Googlemail benutzen mit Ubiquity ein mächtiges Plugin geschenkt bekommen, das sogar seinerseits ausgebaut werden kann und mit zusätzlichen Skripten versorgt werden kann. Wie ihr vielleicht wisst, berichte ich nur über Sachen, die ich persönlich als Sinnvoll erachte - dieses Plugin nutze ich wirklich gerne. Ich bin in diesem Blog drauf gestoßen. Hier das Video, dass euch begeistern könnte:

Web 3.0 - Semantic Web und KIs

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Auf der Suche nach einen Thema für meine Diplomarbeit brauche ich etwas Hilfe … von DIR, lieber Leser :-) … als Motivation bitte ich das Video auf dieser Seite anzusehen, was ein Paradebeispiel dafür ist, wie eine Suche im Semantic Web Google und Wikipedia ersetzen könnte (Link öffnet sich in neuem Fenster).

Normalerweise beschäftige ich mich in diesem Blog nicht mit technischen Themen, aber ein Blogpost ist für mich der beste Weg, meine Gedanken zu ordnen und vielleicht neue Ideen zu finden. Und euch Lesern vielleicht nahezubringen, wie der nächste Level von Informationen im Internet aussehen könnte. Das Thema meiner Diplomarbeit ist bisher grob umrissen mit den Worten “Web 3.0 made easy”. Diverse Fragen müssen aber zuerst geklärt werden, zum Beispiel, was ist erstmal Web 2.0 und wie kriegen wir einen Versionssprung hin? Was ist Semantic Web, und was ist überhaupt Semantik? Hierbei gilt zu beachten, dass dieser Post keine wissenschaftliche Arbeit darstellt, und vielleicht auch ein bisschen in Richtung Science Fiction abschweift, was hier steht stimmt also nicht erwiesenermaßen - ausserdem ist es recht viel Text und nicht nur ein Blogpost zwischen Tür und Angel.

Von Web 2.0 zu Web 3.0

Web 2.0 könnte im allgemeinen als Mitmach-Web bezeichnet werden. Dass es um Internet geht, sollte der Begriff Web im Namen “Web 2.0″ klar machen. Der Inhalt dieser Seiten wird von Anwendern der Seite gefüllt, und die ersten Exemplare dieser 2.0 Seiten waren EBay und YouTube. Web 2.0 war so erfolgreich, weil sehr viel Content geboten wird, und der Verantwortliche ihn nicht selber erstellen muss, sondern nur Werbe- und andere Gebühren kassiert. Im Gegensatz zur vielgehegten Meinung ist Web 2.0 nicht gleich AJAX, es wurde eher zur selben Zeit eingeführt und findet auf vielen Web 2.0 Seiten Einsatz, aber es handelt sich dabei lediglich um eine Technologie und nicht wie bei Web 2.0 um eine Art Philosophie.

Web 3.0 muss nicht nur im Sinne seiner Namensgebung auf den Web 2.0-Gedanken aufbauen, d. h. auch hier soll der Internetseitenbetreiber seinen Content nur in begrenztem Maße selber bauen müssen; vielmehr ist ein Semantic Web ohne User-Generated Content kaum denkbar. Der Versionssprung von 2.0 zu 3.0 soll erreicht werden, indem das Semantic Web genutzt wird und die semantischen Informationen im Internetähnlich wie bei Web 2.0 von den Usern selbst bereitgestellt wird. Der gewaltige Datenmüllberg, der unstrukturiert im Netz liegt, müsste nach diversen Merkmalen von Menschen strukturiert und mit Bedeutung versehen werden. Das Semantic Web ist hier das Buzzword, was die Nutzung von Bedeutung oder auch Semantik im Internet beschreibt.

Was ist Semantik?

Semantik und Syntax kennen wird vielleicht noch aus dem Deutschunterricht aus der Schule. Wenn ich “Ich bringe Geld zur Bank” sage, hat dies eine Syntax, die die zusammenstehenden Worte grammatisch korrekt beschreibt und mir zum Beispiel vorgibt, dass der Satz nicht “Geld Bank zu bringe ich” heisst. Die Semantik dieses Satze sagt aus, was ich meine, also dass ich etwas Geld nehme, damit zu einem Geldinstitut gehe, und es auf ein Konto einzahle. Die Syntax des Wortes Bank ist die richtige Aneinanderreihung der Buchstaben b a n und k, wobei noch aufgrund des Nomens der erste Buchstabe gross geschrieben werden muss. Die Semantik des Wortes Bank ist in diesem Zusammenhang ein Geldinstitut (das eigentlich sehr viel komplexer zu beschreiben wäre), wohlgemerkt aber nicht eine Parkbank, auf der man sich ausruhen kann.

Semantic Web und Ontologien

Eine Ontologie in dem Sinne ist eine Abbildung menschlichen Wissens einer bestimmten Domäne auf eine computerverständliche Weise. Durch eine Beschreibungssprache namens RDF (Resource Description Framework) kann man so Aussagen wie in natürlicher Sprache computerverständlich abspeichern. Der Satz “Barack Obama gewinnt die US-Wahlen 2008″ könnte in RDF wie folgt modelliert werden:

<rdf:Statement rdf:about="#triple123456">
  <rdf:subject rdf:resource="http://www.example.com/persons/famous/us#barackobama"/>
  <rdf:predicate rdf:resource="http://www.example.com/terms#wins"/>
  <rdf:object rdf:resource="http://www.example.com/2008/events#uselection" />
</rdf:Statement>

Wie man sieht handelt es sich um eine in XML dargestellte Aussage, bei der es ein Subjekt, ein Prädikat und ein Objekt gibt (genau, wie im Deutschunterricht). Dabei sind die einzelnen Elemente auch entsprechend zu beschreiben, damit sie irgendeinen Sinn machen. So gibt es Klassen von Objekten, wie zum Beispiel Personen oder Ereignisse, die man als Konzepte beschreibt. In den Beschreibungen der einzelnen Resourcen (oder Instanzen) unter den entsprechenden Adressen wird auf das Konzept der Resource verwiesen, um zu klären, worum es sich bei der Resource handelt. So könnte unter http://www.example.com/persons/famous/us#barackobama in einer ähnlichen XML-Form beschrieben werden, dass es sich um eine Person handelt, die vielleicht unter www.w3c.org/ontology#person beschrieben wird. Die einzelnen Resourcen werden mit einer URL beschrieben, damit diese einzigartig ist und damit man ihre Beschreibung theoretisch auch unter dieser URL ablegen kann.

Wenn man nun alle wahren Aussagen zusammenfassen würde, so wäre das wissen der Welt für ein Computerprogramm verständlich und dieser könnte Lösungen für Probleme anbieten. Wobei dieses Computerprogramm praktisch eine künstliche Intelligenz sein müsste, weil es nicht wissen kann, wie das Wissen modelliert ist. Und soweit ist man bei der KI-Forschung noch nicht. Und bei den Ontologien wurden auch bisher nur relativ kleine Teilgebiete menschlichen Wissens dokumentiert, darunter Pizzen, amerikanische Präsidenten und demnächst auch Studiengänge. Für Personen wurden mit Sicherheit auch schon diverse Ontologien gebastelt.

Ontologien sind somit eine Art Datenansammlung wie in einer Datenbank, bei denen die einzelnen Tabellen Informationen enthalten und über Verbindungen zu anderen Tabellen Beziehungen geschaffen werden können. Ähnlich wie in Datenbanken kann Data Mining betrieben werden kann, d. h. man versucht über die bekannten Fakten und Informationen, die explizit in der Ontologie modelliert sind, automatisch Informationen zu gewinnen, die normalerweise nicht mittels Automatismen ausgewertet werden könnten und die sonst höchstens mit dem Gehirnschmalz von Menschen gewonnen werden können.

Hierbei haben Ontologien mehrere entscheidende Vorteile gegenüber Datenbanken:

  • Die bestehen aus Text, können also einfach von Menschen gelesen werden. Meist sind die Daten allerdings so komplex und verschachtelt, dass man sie im Endeffekt doch nicht wirklich lesen kann.
  • Text kann problemlos über HTTP übertragen werden und wohl von (fast) jeder Programmier- oder Skriptsprache manipuliert werden, ist also Technologie-”Freundlich”
  • Die Syntax ist standardisiert. So wie alle Datenbanken als Abfragesprache SQL-Dialekte benutzen, damit Menschen sich schnell an andere Datenbanken gewöhnen können, so ist die Syntax standardisiert, damit alle externen Quellen auch etwas mit den Daten anfangen können, ohne sich erst mit dem Daten-Französisch auseinandersetzen zu müssen.

Zukunftsmusik

Nun wäre es traumhaft, *irgendwie* bekanntes Wissen, das z. B. in Wikipedia-Artikeln abgelegt ist, in solche Aussagen zu verwandeln, denn diese sind ja beliebig kombinierbar. Wenn ich also die Aussagen erstelle, dass die Wichtigkeit eines Amtes mit dem Gehalt für die Person zusammenhängt; dass der Gewinn der US-Präsidentschaftswahl demjenigen, der diese Wahl gewinnt, das Amt des US-Präsidenten zuweist, und ich ausserdem modelliere, dass dieses Amt das wichtigste Amt der Welt ist (ja, alles hypothetisch!), dann kann ein Computer daraus ableiten, dass Barack Obama das höchste Gehalt der Welt verdient (da er ja nach obiger Aussage die Wahl gewinnt).

Hier zeigen sich allerdings wieder deutliche Probleme, die man mit der Wissensmodellierung in Ontologien hat:

  • Die Aussagen müssen wahr sein, sonst ist die Ontologie nicht konsistent. Das Wort Ontologie wird in der Logik für eine Aussage verwendet, die immer wahr ist. Wenn Barack Obama also die US-Präsidentschaftswahl nicht gewinnt, dann stimmen die oben angegebenen Zusammenhänge nicht mehr, da eine Aussage falsch ist.
  • Die Domänen müssen überschaubar sein. Wenn ich das Wissen abbilden will, nachdem eine US-Präsidentschaftswahl verläuft, dann scheint das Anfangs noch modellierbar zu sein: Die Personen haben eine Stimme, die sie für die Parteien abgeben können. Wenn mehr Stimmen für Obama abgegeben wurden, als für McCain, dann hat Obama gewonnen. Allerdings ist dieser Sachverhalt ein wenig reduziert im Vergleich zur Wahrheit. In Wirklichkeit müsste das komplette Wahlsystem der USA modelliert sein, mit allen Staaten, 300 Millionen Person-Instanzen mit den unterschiedlichsten Eigenschaften, lokalen Unterschieden und sämtlichen Sonderfällen - aber davon verstehe ich genauso wenig etwas wie der Leser dieses Artikels.
  • Diese können nicht automatisch erstellt werden. Wenn ich einen Text über den US-Wahlkampf in ein Computerprogramm gebe, können hieraus maximal Wahrscheinlichkeiten errechnet werden, welche Wörter zusammengehören könnten. Viele Projekte beschäftigen sich mit der Umwandlung von natürlicher Sprache in semantische Ausdrücke, doch wie man an semantischen Suchmaschinen sieht, funktioniert das nur sehr bedingt.

Wofür Ontologien? Und mehr Probleme!

Die Frage bleibt also: Wenn man sowiso nur kleine Domänen modelliert, lohnen sich dann Ontologien? In den seltensten Fällen, scheint die Antwort ja zu lauten. Denn theoretisch können wir weiterhin standardmäßige spezialisierte Anwendungen schreiben, die die entsprechenden Probleme der jeweiligen Anwendungsdomäne problemlos bewältigen können. Der Aufwand wäre geringer, Schnittstellen könnten einzeln für bestimmte Anwendungsfälle entwickelt werden und alles wäre wie gehabt.

Aber andererseits haben wir hier eine Art Datenbanksystem, dessen Struktur von allen Systemen verstanden wird, so dass Schnittstellen einfacher zu machen sind. Wenn also in dieser Form Informationen gesammelt werden, dann sind sie später benutzbar, in Gegensatz zu einer Word-Datei, aus der nicht sinnvoll Aussagen über ihren Inhalt geschlossen werden können. Das gesamte Wissen einer Domäne wäre extern durch entsprechende Programme auswertbar.

Der Hauptvorteil ist somit, dass diese semantischen Informationen etwas meinen oder bedeuten. So ist es theoretisch möglich, dass jeder Webseiten-Verantwortliche sich selbst als Person computerverständlich modelliert und diese Daten auf seinen Server hinterlegt. So könnte jemand automatisiert von meinem Server auslesen, wie mein Name oder meine Telefonnummer lauten, oder dass ich Student bin, für die Inhalte meiner Webseiten verantwortlich bin oder dass ich einen Führerschein habe. Über einen semantischen Webcrawler könnte man so auch semantische Informationen finden und aggregieren, um beispielsweise eine Statistik darüber anzufertigen, wieviele Leute einen Führerschein haben. Über ein ist_Freund_von-Prädikat könnten diese einzeln modellierten Menschen in einen solzialen Zusammenhang gebracht werden. Wenn ich und meine Freundin also als semantische Informationen auf meinem Webserver abgelegt sind und über eine parship-Beziehung verknüpft sind, dann sagen wir der Welt: Wir sind ein Paar! Ist das Web 3.0? Allein über das Konzept Person und einige Eigenschaften könnte so ein solziales Netzwerk entstehen, was nur noch von einem entsprechenden StudiVZ-Ersatz ausgelesen werden muss.

Wenn ich mich aber nun als Person beschreibe, und dabei ein Konzept nehme, dass als http://www.people.com/ontology#person modelliert wurde und jemand anderes sich als Person beschreibt, die nach einer anderen Ontologie (zum Beispiel http://www.w3c.org/ontology#person) modelliert wurde, dann können diese beiden Personen zuersteinmal nicht verglichen werden, obwohl beide dasselbe Konzept meinen, aber ein unterschiedliches benutzen.

Dies könnte man über ein istGleich-Prädikat zusammenführen, durch welches das eine Konzept als gleich mit einem anderen Konzept verbunden würde.  Trotzdem wären dann weitere Eigenschaften wie z. B. URL1#hat_Führerschein und URL2#besitzt_Führerschein vorhanden, die zwar dasselbe meinen, aber wiederrum nicht als gleich betrachtet werden können, bis sie als gleich identifiziert wurden. An dieser Stelle fehlt noch eine Art automatisches Tool, welches ausgehend von einem oder einer kleinen Menge identifizierter Konzepte beliebige durch Prädikate verbundene Konzepte als gleich erkennt und entsprechende Annotation vornimmt.

Mehr Zukunftsmusik

Wäre ein solches Tool vorhanden, könnte über einen Webcrawler automatisiert nach Ontologien gesucht werden und einem Menschen zwei ähnliche Konzepte vorgeschlagen werden. Je besser dieser Vorschlag-Algorithmus funktioniert, desto öfter würden hier nur sinnvolle Verbindungen abgefragt werden. Zum Beispiel: “URL1#hat_Führerschein istGleich URL2#besitzt_Führerschein?” Antwort ja des Menschen produziert ein entsprechendes Prädikat. Möglicherweise kann der Algorithmus sogar erkennen, dass diese Prädikate gleich sein müssen, wenn er über einen anderen Weg bereits die Semantik von Führerschein und Person auf beiden Seiten feststellen konnte.

Sobald dieser Algorithmus die Konzepte als gleich identifiziert hat, können in einer relativ kurzen Prozedur weitere ähnliche Elemente in beiden Ontologien identifiziert werden, die ebenfalls als gleich bezeichnet werden. Dies könnte helfen, identische Wissensatome als gleich zu erkennen und auf diesen Daten kann man arbeiten. Was für eine Revolution. A ist Gleich A.

Nun würden schnell sehr viele istGleich-Beziehungen entstehen. Um diese abzubauen könnte ein Webcrawler statistisch ermitteln, welches das meistbenutzte Prädikat (zum Beispiel für zusammen sein) bzw. das meistbenutzte Konzept (z. B. für Person) ist, und den für diese Dateien verantwortlichen Personen eine E-Mail schicken, mit Vorschlägen zur Angleichung ihrer Daten. Dies würde in einem Wikipeida ähnlichen Maßstab eine Einigung auf bestimmte Konzepte auslösen.

Wenn man nun noch seine persönliche Personen-Ontologie problemlos erweitern könnte, dann hätten wir eine Form von selbstwachsendem Wissen. Mal angenommen, ich will sagen, dass ich mit meiner Freundin zusammen bin (was vorher noch kein Computer ermitteln konnte) und verweise mittels eines parship-Prädikates auf die URI, unter der ihre Personen-Instanz eindeutig identifiziert ist. Der oben genannte Algorithmus könnte nun nachforschen, was ich damit eigentlich meine, und könnte ähnliche Prädikate anbieten, die andere Internetuser benutzen. Vielleicht ist togetherWith das allgemein benutzte Prädikat, und dieses wird mir zusammen mit einigen anderen Prädikaten zur Auswahl angeboten.

Noch mehr Probleme

Doch was ist mit Datenschutz? Wenn ich meine E-Mail-Adresse für alle sichtbar im Web hinterlege und meine persönlichen Daten mit dieser verknüpft sind und das auch noch in einer allgemein verständlichen Weise, dann würden mir die Semantic-Spammer wahrscheinlich bald die Tür einrennen. Auch möchte Sicherlich Barack Obama nicht alles Wissen, was über ihn existiert, im Internet wissen. Aber das sind natürlich Probleme, mit denen man sich im Informationszeitaler schon jetzt auseinandersetzen muss. Sicher ist aber, das nicht alle diese Daten unverschlüsselt im Web liegen werden. Auch das Firmenintere Wissen einer Firma wird aus offensichtlichen Gründen nicht offen zugänglich sein können, auch wenn es existiert.

Und was ist mit dem ganzen Kram, der bereits aufgeschrieben wurde? Viele Menschen haben sich soviel Mühe gemacht, Diplomarbeiten geschrieben, Erhebungen gemacht, Wissenaquisen durchgeführt … und sie in einem Worddokument oder auf Papier geschrieben. Kann man das nicht einfach in semantische Daten umwandeln?

Was man machen kann, ist beispielsweise statistisch zu ermitteln, wie oft ein Wort in einem Satz vorkommt, und zu welchem Prozentsatz ein anderes Wort in diesem Satz benutzt wird. Man kann möglicherweise auch die einzelnen Wort mit den Benennungen von Konzepten oder Instanzen vergleichen. Vielleicht kann man sogar zu einer Aussage kommen, dass das Wort “Bank” häufig mit dem Wort “Geld” in einem deutschen Satz vorkommt. Von den restlichen Worten eines Satzes könnten wir annehmen, dass es sich dabei um ein Prädikat handelt, oder dass eines darin vorkommt. Nun könnten wir jeden Satz nehmen, und versuchen, Aussagen daraus zu generieren. “Geld kann man bei einer Bank abheben” wäre hierbei schon zu kompliziert, “Banken handeln mit Geld” wäre vielleicht denkbar, wenn der Computer weiß, dass “Banken” auch “Bank” meint. Mit anderen Worten: hier haben wir statistisch Möglichkeiten, aber praktisch gesehen steht uns dass Problem im Weg, dass gemachte Aussagen wahr sein sollen, damit sie die Konsistenz der Ontologie nicht gefährden. Ein Computer kann leider natürliche Sprache nicht verstehen, ansonsten wäre der ganze Semantic Web-Kram ja längst überholt.

Zurück zum Gedanken Web 3.0

Was wäre nun, wenn Fakten semantisch Vorliegen würden? Wem würde das etwas bringen? Es gibt bereits Tools, mit denen man Ontologien anzeigen und erstellen kann, ich nutze momentan Protege, weil dies kostenlos nutzbar ist. Mit diesem oder auch anderen kostenpflichtigen Tools kann eine Ontologie gebaut und Instanzen erzeugt werden.  Freebase sammelt semantische Informationen. Um hier nocheinmal ein bisschen zu motivieren, wie Web 3.0 aussehen kann, würde ich empfehlen sich dieses Video anzusehen, bei der auf Freebase die Erschaffung neuen semantischen Wissens durch einen User auf der Weboberfläche von Freebase demonstriert wird.

Künstliche Intelligenz

So, nun haben wir also einen Haufen semantische Daten. Diese können von spezialisierten Programmen ausgelesen und genutzt werden. Mal angenommen eine recht komplexe Ontologie würde das Wissen von Gesetzestexten in den deutschen Gesetzbüchern beschreiben, könnte ein ebenfalls komplexes Programm bestimmte Umstände einer Straftat nehmen und versuchen, den Straftatbestand laut Gesetz zu ermitteln. Aus diesem und den Daten der beteiligten Personen könnte dann ein Strafmaß ermittelt werden. Dieses komplexe Programm müsste eine künstliche Intelligenz sein, um diverse nicht automatisch zu treffende Entscheidungen irgendwie entscheiden zu können - oder diese Aufgaben an einen Menschen, der das Programm bedient, abgeben.

Solche Entscheidungen können vom Menschen aufgrund seines Wissens getroffen werden. Nicht automatisch zu treffende Entscheidungen beruhen somit auf Fakten, die nicht in der Ontologie enthalten sind. Theoretisch sind aber alle denkbaren entscheidbaren in Ontologien modellierbar. Wenn nun also ein Computerprogramm im Falle einer aufgrund fehlender Bewertungslage nicht zu treffenden Entscheidung einen Menschen konsultiert, dann wird dieser Wissen anwenden, um die Entscheidung zu Fällen. Würde er statt dem Treffen der Entscheidung alle benötigten Konzepte und Prädikate modellieren, so könnte das Programm dieses Problem in Zukunft bei ausreichender Datenlage vermeiden. Hierbei geraten wir allerdings schon bald in die Bereiche von künstlicher Intelligenz. Dass ein Programm schon erkennt, dass Wissen fehlt und dass daher eine Entscheidung nicht zu treffen ist, wäre Teil eines KI-Modells. Wenn man nun einem Programm bzw. einem sogenannten “Agenten” mit der Ontologie spezielle Verfahrenshinweise geben würde, wie mit den Daten der Ontologie umzugehen ist, dann könnte dieser Agent mit diesen Vorgehenshinweisen möglicherweise sein Ziel erfüllen. Agenten sind hierbei Programme, die ein Ziel und bestimmte Vorgehensweisen kennen, um dieses Ziel zu erreichen.

Ein anderes Beispiel: Eine Reisefirma stellt dem Webanwender einen Urlaubsplanungsagenten zur Verfügung. Dieser nimmt bestimmte Eingaben über die Art, den Zeitpunkt und die maximalen Kosten sowie bestimmte Umgebungsparameter als Grundlage für seine Recherchen. Dies könnte er mit einer Datenbankabfrage über alle erfassten Daten des Reiseportals machen, und eine Antwort zurückliefern. Oder aber er bedient sich einer Ontologie, die eine Reise modelliert, und versucht Anhand dieser alle einzelen Punkte der Reise zu planen. Wenn er 7 Tage “Tauchurlaub” und “mediterranes Klima” bei maximal 1500€ für 2 Personen in der Herbstferien als Eingabe bekommt, muss er zuerst alle Orte in mediterranem Klima finden, an denen man Tauchen kann, dann überprüfen, wieviel Geld die einzelnen Hotels für eine Woche und 2 Personen Urlaub nehmen. Aufgrund der Tatsache, dass ein Tauchurlaub gewünscht wird muss ausserdem noch ein Preis für’s Tauchen im jeweiligen Ort bestimmt werden. Dann könnten noch Randbedingungen abgefragt werden. Wenn beispielsweise das Urlaubsland das Prädikat benötigt hat und dies auf eine Instanz von Einreiseerlaubnis zeigt, dann muss dem Agenten klar werden, dass dies dem Anwender weitergeleitet werden muss, zusätzlich zu der Information, wo man diese Einreiseerlaubnis bekommen kann, insofern solche Daten modelliert sind.

Die Prozedur des Datenabfragens ist hierbei vielleicht in einer Wissensdarstellung namens http:www.tui.de/ontology/reiseplanung.owl gespeichert. Dies würde die Prozedurale Logik von der Programmierung des Agenten auf die Wissensdarstellung des Reiseanbieters verlegen, so dass externe Agenten leichter verstehen könnten, was man mit den semantischen Daten der Webseite anfangen kann. Vielleicht könnt mit solchen Daten irgendwann ein generischer Browser-Agent auf eine Internetseite stoßen und dem Benutzer anbieten, eine Reise zu planen. Davon sind wir allerdings noch sehr weit entfernt, fürchte ich. Vielleicht fürchte ich auch, dass wir davon gar nicht mehr soweit entfernt sind ;-)

Auf dem Weg dorthin

Nun will ich ja keine Doktorarbeit schreiben, sondern eine Diplomarbeit, und die geht nicht über 3 Jahre sondern über 6 Monate. Außerdem habe ich die Möglichkeit, diese bei RedDot zu schreiben, und diese produzieren ein Content Management System mit einem entsprechenden dahinter laufenden Serverprodukt. Über dieses können Redakteure Internetseiten für ihre Firma erstellen bzw. Inhalte bereitstellen, ohne dafür etwas von HTML, CSS, PHP, o. ä. verstehen zu müssen. Das bedeutet erstens, dass die Redakteure, die mit diesem System arbeiten, kein technisches Verständnis haben müssen und mit Sicherheit niemals das Wort Ontologie hören wollen, und zweitens, dass man mit diesem System vielleicht die Semantik relativ unbemerkt von der Welt im Web streuen kann, ohne dass es jemanden stört. Andererseits bedeutet das auch, dass die anzustrebende Domäne einer Ontologie nicht festzulegen wäre, denn ein Kunde von Reddot könnte Autos herstellen, Reisen anbieten oder vielleicht Fernsehen machen.

Meine bisherigen Ideen sind, vielleicht eine Semantik-gestützte Personen-Verwaltung zu entwerfen, oder aber eine semantische Dateiverwaltung. Die Personen-Idee habe ich ja oben bereits vorgestellt, diese wäre wahrscheinlich sehr gut geeignet, eine “gewöhnliche” Personenverwaltung zu ersetzen. Hier kann man sich beliebige Verknüpfungen zu Themenbereichen, bisherigen Erfahrungen, Interessensgebieten, Qualifizierungen, Kontakten, Freundschaften und vielem mehr vorstellen - im Gegensatz zu festen Textfeldern. Die Dateiverwaltung könnte ähnlich sein: Ein Bild oder Video könnte so ähnlich wie beim Tagging einem Thema oder Bereich zugeordnet werden, einem Ort an dem es geschossen wurde, oder einem Zeitpunkt oder Zeitbereich. Der künstlerische Hintergrund könnte angegeben werden, die Beziehung zu Personen oder anderen Objekten der realen Welt. Wenn man beides zusammen einsetzen würde könnte zum Beispiel auch das Video-Team abgebildet werden. Dann wären Fragen des Chefs wie “Hey Redakteur, besorge mir mal die E-Mailadressen alle Videoregisseure, die Videos zum Thema US-Wahlen gemacht haben, ich will die was fragen” nicht mehr mit einem ratlosen Gesichtsausdruck des Redakteurs zu beantworten, sondern mit einer Anfrage an ein entsprechendes Programm, das diese Beziehungen ermitteln kann. Ähnlich wie in Paralax werden dann alle Videos gesucht, die als Thema die US-Wahlen 2008 haben, von diesen die Redakteure, und von denen die E-Mailadressen. Zukunftsmusik? Na ja, mit Datenbanken ist sowas ja heutzutage prinzipiell auch denkbar. Wenn aber nun der Redakteur von der Autofirma in die Reisefirma wechselt und dort dieselbe Anfrage stellen kann? Oder man auf externe semantische Daten zurückgreifen will?

Na ja als zweite Idee wäre da die Modellierung eine speziellen Anwendungsdomäne für einen Kunden von Reddot denkbar, um erstmal die Möglichkeiten auszuloten, wie man solche Informationen in einem CMS überhaupt nutzen kann.

Auch eine Anbindung an Freebase oder eine andere Ontologie wäre als dritte Idee denkbar. Vielleicht kann ein Kunde seine Webinhalte mit dort vorhandenen Instanzen verknüpfen. So könnte man sich bei einem Autohersteller vielleicht vorstellen, dass er eine kleine Box oder Sidebar mit zusätzlichen Informationen zum Thema auf der aktuellen Seite anbietet. Diese Box könnte dann entweder auf ein konkret semantisch modelliertes Thema Freebase abfragen und zusätzliche Links anbieten oder Informationen darstellen. Oder aber die Seite nach Text durchsuchen, welcher zu modellierten Instanzen in Freebase passt, und die dazu hinterlegten Informationen abfragt. Auch könnte man sich vorstellen, dass die Redakteure nicht verfügbare Informationen über das CMS in Freebase einstellen können, so dass eine solche Infobox auch mit zusätzlichen externen Informationen aufwarten kann, falls noch keine Benutzer-modellierten Daten vorliegen. In jedem Fall sollten die einzelnen erstellten Internetseiten sie selbst und das behandelte Thema beschreiben, sowie eine Metadaten semantisch Hinterlegen, die ansonsten nur in die Datenbank des CMS fliessen würden.

Hilfe

Nun wo ich ein paar Einblicke vermittelt habe und meine Sichtweise der Situation dargestellt habe, hoffe ich, dass dem einen oder anderen unter euch vielleicht eine Idee gekommen sein könnte, was man sonst noch so im Rahmen einer Diplomarbeit machen könnte, wenn man ein weitreichendes CMS zur Verfügung hat und vielleicht die großartigen Ideen des Semantic Web nutzen will. Dann schreibt mir bitte einen Kommentar oder nehmt über mein Kontaktformular oder über ideen(at)ithoughts.de Kontakt mit mir auf. Ich würde mich sehr freuen und definitiv Rückmeldung geben :-)

iPhone 3G - Kaufen, Tricks und Jailbreak!

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iPhone3GDurch Lesen dieses Blogposts lernen sie alles, was sich über das iPhone 3G wissen müssen und bekommen ausserdem noch ein paar wissenswerte Tipps, für die ich eine weile Googlen musste. Alles was sie bis zum Punkt Jailbreak lesen, gilt auch für iPhones, auf die kein Jailbreak angewendet werden soll.

Warum überhaupt ein iPhone? Darüber habe ich einen kleinen Artikel geschrieben, den ihr unter diesem Link findet. Darin geht es um die Funktionalität und die Kritik, die man am iPhone haben sollte.

iPhone günstig kaufen - Welcher Vertrag?

Das Teure am iPhone ist der Vertrag. Wenn also Steve Jobs damit ködert, das Teil für 199$ zu verkaufen, dann läßt er mit Absicht den Vertrag raus. Daher sind vertragsunabhängige iPhones auch so teuer. Die Frage, die sich hier stellt ist also: bekomme ich das iPhone günstiger mit oder ohne Vertrag?

Der Complete-S-Vertrag von der Telekom ohne irgendwelche Extras ist meiner Ansicht nach der günstigste Vertrag, zumindest bis zum 30.09.2008. Bis zu diesem Zeitpunkt ist das Downloadvolumen für diesen Vertrag mit 500MB deutlich höher, als benötigt (Zitat T-Online-Seite):

Im mtl. Grundpreis ist ein mtl. Inklusivvolumen von 100 MB (bei Buchung bis 30.09.08 beträgt das mtl. Inklusivvolumen 500 MB für die Mindestvertragslaufzeit v. 24 Monaten) f. die Nutzung mit dem iPhone nur im nat. T-Mobile Netz enthalten.

Dieser Vertrag bei der Telekom kostet 29€ im Monat mit 50 Freiminuten inclusive. Wenn man also 29€ x 24 Monate Laufzeit rechnet, kommt man auf 696€, +249€ für ein 16GB-Modell gleich 945€. Also 945€ mit Vertrag für zwei Jahre ist deutlich besser, als sich das Ding bei ebay oder anderen Onlineshops ohne SIM-Lock für 880-1050€ zu kaufen, und dann noch einen Vertrag dazunehmen zu müssen (weil ein iPhone ohne Internet-Tarif nicht besonders viel Sinn macht).

Kommt bloss nicht auf die Idee, einen der teureren Verträge zu nehmen. Die Telekom selber hatte noch vor Verkauf des 3G-Modells Zahlen veröffentlicht, nach denen iPhone 2G Benutzer im Schnitt ca. 85 MB ihres Volumens genutzt haben - wofür braucht man dann eine Flatrate, wenn man mit dem geringsten Tarif schon 500MB inkusive bekommt? Da auch im Heimnetzwerk über WLAN die Internetnutzung nicht mitgerechnet wird, kommt man also mit dem S-Tarif wunderbar hin. Dies soll nicht ausdrücklich Werbung für die Telekom sein, aber die anderen Alternativen sind einfach zu teuer.

Packung iPhone 3GMomentan läuft ein Gewinnspiel zum Gewinn eines simlockfreien iPhone 3G (dort bezeichnet als “Befreiphone”). Wie ihr da tatsächlich eine (wenn auch geringe zumindest statistisch mögliche) Chance habt, dieses zu gewinnen, erfahrt ihr in meinem Artikel Befreiphone wird NICHT bei macnotes.de verlost.

Tipps und Tricks

Die SIM-Karte bekommt ihr mit einem beigelegten Nadelartigen Werkzeug ins iPhone 3G: An der oberseite ist ein kleines Loch, in das ihr das Werkzeug steckt und den SIM-Schlitten herausziehen könnt. In diesen wird die SIM-Karte eingelegt und dann wieder in das Gerät geschoben.

Deutsche Sonderzeichen wie Umlaute (ä,ü,ö,ß, usw.) bekommt ihr, indem ihr einen verwandten Buchstaben (also das A für ein Ä) etwas länger drückt.

Wichtig zum Editieren eigengeschriebener Texte: Wenn ihr selbstgeschriebenen Text etwas länger mit dem Finger berührt, erscheint eine Lupe, mit der ihr genau zu der Position im Text navigieren könnt, die ihr verändern wollt.

Synchronisieren mit iTunes: iTunes ist die Software, mit der ihr eure Daten synchronisieren solltet und auch Fotoordner anlegen könnt und Musik und Filme aufs iPhone bekommt.

Meine Apps-Tipps

Twinkle ist das komfortabelste Twitter-App fürs iPhone. Auch ohne Twitter Account kann man sich hier die geTwitterten Nachichten aus einem definierten Umkreis angucken, wobei der GPS-Empfänger die eigene Position bestimmt. Wenn man aber erst einen Twitter Account hat (gibts auch kostenlos auf www.twitter.com), dann lässt sich dieser einfach über Angabe von Username und Password integrieren. Im meinem Twitter-Stream in meiner Sidebar (rechts) könnt ihr Beispielsweise lesen, was ich mit meinem iPhone getwittert bzw. getwinkled habe.

Über AIM oder Palringo (das sind die beiden Apps, die ich ausprobiert habe) kann man ICQ nutzen. Mit IM+ All-in-One Messenger kann man angeblich sogar MSN, Jabber und noch nehr nutzen. All diese Tools sind kostenlos im AppStore verfügbar. Bei AIM gibt man hierbei einfach seine ICQ-Nummer als Benutzernamen an. Palringo benötigt eine Registrierung, aber diese ist problemlos und das Tool ist super. Auch wenn die Telekom eigentlich keine Nutzung von Instant Messengern erlaubt, kann sie offensichtlich nichts dagegen tun. Ich habe diese Apps natürlich nur zum Test installiert und wieder entfernt :-)

lautFM ist ein komfortables und leicht zu benutzendes Internetradio, was man aber aufgrund des hohen Datenaufkommens bei Radio-Streams nur zu Hause nutzen sollte. Auch dieses ist umsonst im AppStore downloadbar.

Shoppinglist (Einkaufsliste) kostet hingegen den symbolischen Betrag von 0,79€, ersetzt dafür diese aber auch komplett. Viele Artikel sind vorgegeben, und wenn man einmal alle benötigten Dinge auf der Liste hat, kann man diese durch eine Berührung ausgrauen und abhaken. Vorm nächsten Einkauf einfach auf derselben Liste die nötigen Sachen wieder-ent-abhaken, und fertig ist die Einkaufsliste. Wie ihr mit einem Wocheneinkauf und einer Einkaufsliste viel Zeit und Geld sparen könnte, erfahrt ihr in diesem Artikel: Wocheneinkauf.

YouNote ist wieder kostenfrei. Hiermit kann man Notizen jeder Art machen: Tonaufnahmen (die ohne ein zusätzliches App wie diesem mit dem iPhone nicht möglich sind), Texte, Bilder, GPS-Locations (auf einer Google-Map), leider keine Videos.

Habt ihr ein Smartphone?

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Meine Favourite-Spielereien sind folgende:

  • TapTap ist wie GuitarHero, sogar für zwei Spieler gleichzeitig und kostenlos.
  • Aurora Feint ist ein süchtig machendes Tetris-artiges Spiel.
  • pearMe ist ein Memory-Spiel, bei dem ihr eigene Fotos und Bilder benutzen könnt.
  • LumenLite ist ein Logik-Spiel, bei dem man Lichtstrahlen durch verschiedene Filter richtig eingefärben und an die richtigen Stellen lenken muss.
  • DiceBag ist ein Würfel-Zufallsgenerator: Nie wieder Würfel suchen, wenn beim Gesellschaftsspiel mal wieder einer verloren gegangen ist. Auch für Rollenspieler interessant: Es werden 4-, 6-, 8-, 10-, 12- und 20-Seitige Würfel simuliert.

Filme aufs iPhone konvertieren

Wer Filme auf dem iPhone gucken will, die er auf dem Rechner hat, trifft schnell auf das Problem, dass dies nicht so einfach möglich ist. Hierfür benutze ich gerne das mächtige Konvertierungswerkzeug SUPER, welches Freeware ist und hier bei CHIP.de heruntergeladen werden kann. Diese kann eigentlich alle Formate in alle anderen Formate umwandeln.

Nicht überrascht sein von den vielen Funktionen: Einfach ganz oben links bei Output Container “Apple - iPod 5.5G” wählen und die gewünschten Videos per Drag and Drop in die untere Box ziehen - ein Klick auf Encode und es geht los. Die Konvertierung dauert allerdings je nach Prozessorstärke einige Zeit. Der Ordner, in dem die Konvertierten Filme landen lässt sich per Rechtsklick auf das SUPER-Fenster und Auswahl von “Output File Saving Management” einstellen. Die erzeugten Videos nachher einfach in iTunes reinziehen, und von dort aus ins angeschlossene iPhone. Viel Spaß mit der wirklich guten Qualität, mit der man Filme auf dem iPhone gucken kann.

iPhone 3G Klingeltöne mit iTunes 7.7 selber machen

  • In iTunes 7.7 unter Musik den Song auswählen, den man als Klingelton haben möchte.
  • Rechtsklick “Information” –> Optionen
  • “Starten bei” und “Stoppen bei” festlegen auf ein höchsten 30 Sekunden langes Stück des Liedes
  • Raus aus dem Infofenster, Rechtsklick auf das Lied –> “In AAC konvertieren”
  • iTunes erstellt nun ein neues Lied mit dem gleichen Namen aber kürzerer Laufzeit. Hiervon wieder die Rechtklick –> Information aufrufen. Unter der Registerkarte Information und der Registerkarte Sortierung alle Einträge löschen. Dann unter Sortierung im Feld “Titelname für Sortierung” den gewünschten Namen für den Klingelton eingeben. Dann wieder raus aus dem Infofenster.
  • Wieder Rechtsklick auf das neue Klingelton-Lied. Löschen, aber die Datei behalten (iTunes fragt, ob man die Datei in den Papierkorb schmeissen oder die Datei behalten möchte … die Datei brauchen wir noch)
  • Diese Datei finden im Verzeichnissystem finden. Sie befindet sich bei Windows unter C:/Doumente und Einstellungen/MyUsername/Eigene Dateien/Eigene Musik/iTunes/iTunes Music . Die Datei hat ihren alten Namen und die Dateiendung .m4a
  • Die Datei umbennen: aus der .m4a Endung machen wir eine .m4r Endung und kümmern uns auch nicht drum, ob Windows uns warnt, dass das die Datei kaputt machen könnte.
  • Die so geänderte Datei in iTunes importieren, z. B. per Drag and Drop.
  • Und nun Aufpassen: Das Lied ins iPhone rübersynchronisieren, aber nach dem synchronisieren sofort den USB-Stecker ziehen. Ca. eine volle Sekunde nach dem Synchen versucht iTunes mit einem weiteren Synch den Klingelton wieder zu löschen.
  • Ob das unter iTunes 8.0 funktioniert, konnte ich noch nicht ausprobieren, wenn das der Fall ist werde ich das hier entsprechend updaten.

Jailbreak - wie und was habe ich davon?

Ich hab WinPWN 2.5 bei iPhone Firmware 2.0.2 und iTunes 7.7 schnell installiert, benutzt und dabei meine kompletten Fotos und Kontakte verloren. Oh je. Also: Wer den Jailbreak ausprobieren will, sollte nicht erst vorhr alle möglichen Daten auf sein iPhone schaufeln. Ach ja: Der Jailbreak ist nicht erwünscht, so droht euch Garantierverlust, wenn ihr irgendwas kaputt machen solltet.

Zuerst also Kontakte, Fotos und Kalender syncen mit iTunes, die Kontakte werden in Windows Kontakteverwaltung gespeichert. Kalender kann man soweit ich weiß nur mit Microsofts Outlook synchronisieren. Dann diesen sehr einfachen Guide benutzen.

Download von WinPWN ist eine standardmäßige Setup-Datei. Der Installer installiert sich standardmäßig und mit einer problemlosen grafischen Oberfläche bekommt man genau dargestellt, wie man das Ding zu knacken hat. Wenn sich Probleme einstellen sollten: keine Angst, haben tausend andere Leute auch schon gehabt. Einmal Google benutzen. Ich hatte z. B. einen Moment, in dem ich mit nichts da iPhone neustarten konnte, der Bildschirm blieb schwarz, aber glücklicherweise gibt es für alles eine Tastenkombination. Wenn man das iPhone mit Firmware 2.1 jailbreaken will, muss man aktuell noch zu QuickPWN und einer etwas kompliziertenen Methode greifen, hier der Guide.

Nach dem Jailbreak

Durch den Jailbreak erhaltet ihr das Programm Cydia, welches sich automatisch updatet und

GoogleCalendar, Thunderbird synchronisieren und den iPhone-Calender als Schnittstelle nutzen: Das app NemusSync über Cydia laden. Thunderbird-Plugin Lightning und Thunderbird-Plugin zur Verbindung mit Google-Calendar sowie ein Account bei Google-Calendar sind vonnöten. Die Einrichtung der Plugins wird hier erklärt (auf Englisch).

bossPrefs gibt zusätzliche Einstellungen, die ihr auf eurem iPhone beeinflussen könnt. So könnt ihr ungenutzte Icons verschwinden lassen oder den Killswitch, mit dem Apple eure Programme theoretisch deinstallieren könnte, aussschalten. Winterboard läßt euch eure Benutzungsoberfläche mit verschiedensten Themes anpassen. Sounds können geändert werden, einzelne Elemente ausgewechselt oder ausgeschaltet werden. Cycorder ist eine Videokamera fürs iPhone, die einer gewöhnlichen Kamera anderer Handy in nichts nachsteht. openSSH gibt euch die Möglichkeit, mit normaler Software wie WinSCP übers WLAN auf die Verzeichnisstruktur des iPhones zuzugreifen. Terminal gibt euch eine Shell, mit der ihr vollen Zugriff auf das iPhone bekommt, wenn ihr wisst, was ihr tut. Durch Categories könnt ihr Ordner bzw. Verzeichnisse auf eurer Benutzungsoberfläche erzeugen und so dem Chaos einhalt gebieten.

biteSMS nutzt eure Internetverbindung zum verwalten, empfangen und versenden von SMS über einen eigenen SMS-Dienst. Bei diesem Dienst kosten SMS in Deutschland nur 0,06€ pro Stück statt der 0,19€, die man bei der Telekom bezahlen würde. biteSMS wird über Cydia installiert (hier die Anleitung). Dann muss man sich im Prepaid-Verfahren zum Beispiel per Kreditkarte oder PayPal die SMS kaufen, die man daraufhin innerhalb von ca. zwei Sekunden gutgeschrieben bekommt. Funktioniert bei mir bisher völlig problemlos. Man muss dann allerdings das BiteSMS-Symbol auf dem iPhone benutzen, statt dem Standard-Symbol, ansonsten schick man die SMS über seinen normalen Vertrag. Eine andere Anwendung, die das sogar legal und noch billiger machen will ist hier zu finden, habe ich allerdings noch nicht ausprobieren können.

Spielereien

Quake ist einfach Quake 1 fürs iPhone. Demonstriert schön die grafischen 3D-Möglichkeiten dieses Telefons. Jokes ist eine Witzdatenbank, allerdings auf Englisch. Man kann sich zusätzliche Witze-Packs herunterladen. Buzzer ist ein zwei-Spieler spiel, was die auf dem iPhone gespeicherten Lieder und Filme für ein Wissensquiz benutzt (à la: Erkenne den gespielten Song!). Macman ist ein PacMan-Klon, der über die Accelleratoren des iPhone gesteuert wird. Verschiedene Emulatoren exisiteren, mit denen man Spiele von GBA und NES nutzen kann, ScummVM ist ebenfalls für’s iPhone verfügbar.

Was hälst du vom iPhone Jailbreak?

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Wenn ich mich das nächste Mal mit dem Zeitintensiven geJailbreake auseinandersetzen sollte, gibt es hier einen entsprechenden Verweis. Viel Spaß mit dem iPhone.

Gothic-Szene, fehlende Erziehung, Sex-Kinder

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Artikel-Update: Wenn Sie einer der 0.5% Besucher dieses Blogs sind, die über Suchmaschinen mit den Begriffen “Sex” und “Kinder” hierhergekommen sind:ClickMe

Gestern lief brisantes Material im Fernsehen, bei dem ich sofrt daran denken musste, einen neuen Eintrag für meine kleine Kolumne Ich sehe dumme Menschen zu machen.Vielleicht sollte ich mal in den Spiegel gucken, weil ich mir sowas überhaupt antue. Fazit: Dummes Deutschland.

Der TV-Abend begann mit der Super Nanny, bei der die Eltern diese zu Hilfe gerufen hatten, weil das Kind nicht immer gemacht hat, was sie sagen. Stellte sich raus, dass die Eltern total im Eimer waren und nicht im Ansatz Ahnung davon hatten, was Erziehung wohl bedeuten mag. Das arme Kind wurde an allen Ecken schikaniert, gut dass Katja Salfrank helfen konnte … zumindest solange die Kameras an sind.

Dann Raus aus den Schulden … meine Leiblingssendung. Eine fresssüchtige, kaufsüchtige Frau begeht haufenweise Eingehungsbetrug und hat -70.000€ am Start, gut dass Super-Zwegat helfen kann … zumindest solange die Kameras an sind. Schnell wird die Frau für Krank erklärt, verschenkt all die Sachen, die sonst vielleicht gepfändet würden und freut sich auf ihre Privatinsolvenz. Da ist wohl auch in der Erziehung einiges schief gelaufen, was?

SternTV folgt auf dem Fuße. Die Jugend guckt Pornos, hat mit 8 Jahren zum ersten Mal Sex, will nach diesem nicht mehr kuscheln, weil Sex zwar geil ist, aber mit Liebe nix zu tun hat, und kuscheln is eh was für 4-jährige. Sie fühlen sich abnormal, wenn dem nicht so ist und hören sogenannte “Pornorapper”, die mit derbsten Texten vorleben, was krass korrekt ist und wie Kontakte zwischen Männern und Frauen aussehen: hart, schnell und sexuell. Einige der gestörten Kinder sind sogar im Studio, kennen kaum Vokabeln ihrer eigenen Muttersprache. Erziehung Upside-Down?

Dann eine Reportage über Gothics … und da fühlte ich mich nicht schlecht an die Metal-Szene erinnert. Die Gemeinsamkeiten lassen sich schnell auf einen Punkt bringen: Man will “individuell sein”, “anders sein” als die Normalos. “Andere Musik” hören und “andere Gewohnheiten” pflegen (anders tanzen, nicht angepasst sein, schwarz schön finden dürfen…). Zugehörigkeitsgefühl inklusive. Toleranz wird gefordert, aber selten selber geübt. Selbstbestimmte Isolation mit einer Gruppe von Menschen, die nur der Musikgeschmack verbindet. Verhaltensanpassung an eine Szene, das Gegenteil von Individualität. Wer sich dem Dresscode der Szene anpasst, dieselbe Musik hört und auf Friedhöfen Picknick macht, weil’s in der Szene in ist - viel Spaß, ihr Individualisten. Ich höre zwar auch Metal und habe mich eine gewisse Zeit über die Szene definiert, aber glücklicherweise konnte ich mich weiter entwickeln - was ein wichtiger Punkt ist, den ein Szenenmensch für gewöhnlich nicht akzeptiert. Versteht mich nicht falsch - ich habe nix gegen non-pop Musik oder einen extravaganten Kleidungsstil, aber jeder sollte mal reflektieren, ob er sich nicht selber in eine Schublade steckt. Ob man damit eventuell sein Leben vertrödelt, sich zu Schminken - man weiss es nicht.

ToDo-Liste

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ToDo - Listen sind doch wirklich was feines. Die einzigen wirklichen Regeln, die es für ToDo-Listen gibt, lauten meiner Ansicht nach wie folgt. Die ToDo-Liste sollte motivieren und nicht demotivieren, also sollte man nicht zuviel draufschreiben und regelmäßig alte und vielleicht überflüssige Einträge entfernen. Man sollte abhaken können, das ist sehr motivierend. Man sollte nur eine Liste pflegen müssen. Man sollte die Liste überall verfügbar haben, d. h. auf dem Handy oder im Internet. Meine Lieblingsliste war lange Zeit dieses Aufgabengadget für iGoogle. Diese war vermutlich die beste, die ich bisher genutzt habe oder auch nutzen durfte. Dann es war nicht die letzte.

Danach wurde die iGoogle-Liste ergänzt durch meine zwei Whiteboards über meinem Schreibtisch. Dann die mit meiner Freundin gemeinsame ToDo-Liste auf dem Magnetboard neben der Haustür. Dann Zettel mit ToDos für’s individuelle Projekt. Dann eine iPhone-ToDo-Liste. Man sollte nur eine ToDo-Liste pflegen müssen. Sonst wirds sehr schnell unübersichtlich. Kennt jemand eine iPhone-ToDo-Liste, die nicht nur erinnern kann, sondern die man auch irgendwie Online synchronisieren kann?

Na ja, eigentlich soll dieser Blogpost auch nur dazu dienen, mal eben zu erklären, dass ich grade wenig Zeit für sinnvollen Output habe. Vielleicht sollte ich mal eine ToDo-Liste für die Wordpress-Sidebar schreiben, dann passiert wenigsten im Blog was, während man seinen Tätigkeiten nachgeht :-)

  • DA-Themen überlegen und konkretisieren
  • Prof suchen und befragen wegen Diplomarbeit
  • ultimativen iPhone-Blogpost fertigschreiben … der Spielesucht-Teil-2-Artikel ist auch läängst überfällig
  • Wordpress - Sidebar design ändern
  • AEon Trinity-Regelbuch nochmal durchlesen, Charakere bauen und Story schreiben
  • endlich mal wieder RPG machen
  • Neues Bett + Matratze kaufen
  • IP: ca. 10 ToDos, die ich hier nicht aufschreibe
  • Wordpress auf 2.6.2 updaten
  • Endlich mal wieder am Wochenende weggehen
  • iTunes auf 8.0 updaten, iPhone auf 2.1 updaten und Jailbreak ausprobieren

Oha! Lets get it on!

Blogparade: The winner is…

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… tja das verrate ich doch nicht gleich am Anfang!

Ich habe also mal alle Kommentare durchgeguckt, sowohl hier als auch auf blogparade.de, und folgende Teilnehmer haben sich qualifiziert:

Acht Teilnehmer also (ich hoffe ich habe niemanden vergessen, bzw. dessen Nachicht ist nicht bei mir eingegangen); nicht schlecht soweit, denn die gestellte Aufgabe war ja durchaus aufwendig und nicht mal eben in 3 Minuten runterzuschreiben. Die Bewertung geht möglichst objektiv nach folgenden Kriterien:

  1. Vollständigkeit
  2. Ausführlichkeit der Erklärung
  3. Verlinkung relevanter Webseiten
  4. Bei Gleichstand Zufall durch mein iPhone-Dice-Bag-App

Hier einige weitere Gründe, warum diese Aufgabe nicht so leicht zu lösen war (aus der Liste von IT-Guerilla):

Top 5 der Probleme beim Erstellen von Top X-Listen erstelen
  •  Eine Abgrenzung auf genau X Einträge finden
  •  Die eventuelle Einordnung der X Einträge (1..X)
  •  Bei Betrachtung der Liste fällt einem PUnkt Y ein, der unbedingt dazugehört
  •  Man kommt nicht auf X Einträge
  •  Man kommt doch auf X Einträge, findet aber das sich zwei Einträge sehr ähneln

Gewonnen hat Linemandez! Den zweiten Platz machten die Toplisten auf Minusfreun.de!

Zusätzliche Awards:Dorothy Lite bekommt den Preis für die ungewöhnlichsten Toplisten! Saint Frank bekommt den Preis für die Toplisten, mit denen ich mich am ehesten Identifizieren kann! Die Toplisten auf Themennetz gewinne den Preis für die Listen, die mich am meisten zum Lachen gebracht haben (guckt euch die Videos an!).

Ich hoffe ihr hattet Spaß mit den Toplisten und hört trotzdem nie auf, weiter welche zu schreiben, denn wie gesagt, ihr verratet dem Leser viel von euch selbst und gebt auch irgendwie Ideen weiter. Wenn ihr weitere Blogparaden sucht, findet ihr diese auf blog-parade.de. Dort kann man seine Blogparaden auch verlinken.

Befreiphone wird NICHT bei macnotes.de verlost

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Nein, leider ist der Plan von MacNotes.de nicht aufgegangen, ein iPhone 3G zu verlosen, das sie als “Befreiphone” titulieren.

ein iPhone 3G 16GB verschönert den Partyabend des Siegers, dessen Beitrag zum Suchbegriff Befreiphone am 17.9.2008 um exakt 22.00 Uhr erster Treffer bei Google ist. (Quelle: Macnotes.de)

Die schlauen Leute von Supertopic.de nutzen diese bescheuerte Gewinnbedingung, um ihre Seite Google-Rank-technisch zu hypen, indem sie das Befre-iPhone unter allen, die den Beitrag verlinken, verlosen. Die Folge: Ihre Seite ist und bleibt natürlich auf Nummer 1 bei Google, weil immer mehr Leute inclusive mir diese verlinken. Ich hoffe daher nicht, mit meinem Beitrag hier selber auf Platz 1 zu kommen, sondern einfach nur, dass ich das iPhone bei supertopic gewinne, dann habe ich ein schönes Geschenk für meine Freundin :-)

Das Befreiphone wird also auf supertopic.de verlost!

Supertopic wird somit definitiv den Wettbewerb gewinnen, da kann kein SEO was dran drehen. Wer also eine wirkliche Chance auf das Bereiphone haben will, sollte es machen wie alle anderen: Versuchen, das iPhone auf Supertopic zu gewinnen!

Sollte ich nachher doch irgendwie als Nummer 1 bei Google rauskommen, verlose ich das iPhone 3G natürlich ebenfalls unter allen, die diesen Beitrag hier verlinken … dann geht zwar meine Freundin leer aus, aber ich bin der PageRank-Man :-D

UPDATE 12.09.2008: Andererseits: Wenn ich bei Google nach dem Befreiphone google, kommt meine Seite eigentlich nirgends vor. Nun habe ich definitiv nicht die SEO-Seite Nummer 1, aber wenn man sich die Ergebnisse so durchguckt, dann wundert man sich doch gewaltig, wieviele Leute tatsächlich auf den Zug aufgesprungen sind. Eine Seite möchte ich hier besonders hervorheben: http://www.befreiphone.com/ Tatsächlich hat sich sogar jemand die Domain zum Befreiphone gesichert, und dort Lorem Ipsum-mäßig das Wort befreiphone gestreut! Was lernen wir aus dem ganzen Quatsch? Wenn man ein Produkt wie das iPhone verschenkt, bekommt man schnell viel Traffic -.-

UPDATE 13.09.2008: Tja, dann frag ich mal bei Bild.de nach nach einem Backlink, denn die Leser sollten schliesslich wissen, dass sie eigentlich keine Chance haben bzw. wenn dann nur mit obengenanntem mitmachen auf supertopic. Das Konzept des Wettbewerbs hat halt einen großen Fehler, und dieser wurde von den supertopic-machern als erstes entdeckt.

Blogparade beendet

Nur zur Info nebenbei: Die Blogparade Eure Top 10 Toplisten auf ithoughts.de ist heute nacht beendet worden. Die Auswertung und Gewinnbekanntgabe folgen heute oder morgen. Wer trotzdem noch mitmachen will: Gerne doch, ich lese immer gerne Toplisten und werde mir die auch auf jeden Fall angucken, aber die Gewinne gelten hiermit als verlost!

Die nächste Blogparade kommt bestimmt, denn es hat mir sehr viel Spass gemacht, die verschiedenen Antworten zu lesen. Hat jemand einen Vorschlag für ein gutes Thema?

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